Sie sind hier: Home > Sport > Bundesliga >

Nach Eklat um Tönnies: Schalkes Ex-Kapitän Höwedes appelliert an S04-Fans

Schalkes Ex-Kapitän  

Nach Tönnies-Eklat: Höwedes appelliert an Schalke-Fans

Von Robert Hiersemann

07.08.2019, 19:56 Uhr
 (Quelle: Reuters)
"Nich' so'ne Scheiße labern": Das sagen Gelsenkirchener Passanten zur Strafe für Schalke-Boss Tönnie

Der Vorwurf des Rassismus sei unbegründet, teilte der Fußball-Bundesligist nach einer mehrstündigen Sitzung des Ehrenrats mit. Die Passanten in Gelsenkirchen sind sich uneins über diese Einschätzung. (Quelle: Reuters)

"Nicht so eine Scheiße labern": Das sagen Passanten in Gelsenkirchen zum Urteil gegen den Schalke-Boss. (Quelle: Reuters)


Der ehemalige Schalker Spielführer Benedikt Höwedes hat sich zu den Entwicklungen im Fall um S04-Aufsichtsratschef Clemens Tönnies geäußert – und appelliert an die Fans des Klubs.

Der ehemalige Schalker Kapitän Benedikt Höwedes hat sich zu den aktuellen Entwicklungen rund um das Fehlverhalten von S04-Boss Clemens Tönnies geäußert. "Ich bin sprachlos, dass so etwas in unserem Land passiert", sagte der 31-Jährige gegenüber t-online.de.

Vergangenen Donnerstag hatte Tönnies auf einer Festveranstaltung zum "Tag des Handwerks" in Paderborn die Finanzierung von Kraftwerken in Afrika empfohlen und wortwörtlich gesagt: "Dann würden die Afrikaner aufhören, Bäume zu fällen, und sie hören auf wenn's dunkel ist, Kinder zu produzieren." Der Bundesligist hatte daraufhin in der Nacht zu Mittwoch bekanntgegeben, dass Tönnies seinen Posten als Aufsichtsratschef auf eigenen Vorschlag für drei Monate ruhen lässt. 

Liebt den Verein auch heute noch: Der ehemalige Schalke-Kapitän Benedikt Höwedes.  (Quelle: imago images/t-online.de)Liebt den Verein auch heute noch: Der ehemalige Schalke-Kapitän Benedikt Höwedes. (Quelle: t-online.de/imago images)

"Wir sind alle gefordert"

Höwedes, der aus dem Nachwuchs der Königsblauen stammt und insgesamt 17 Jahre für den Verein spielte, weiter: "Wir sind alle gefordert, dass wir den schleichenden Alltagsrassismus im Keim bekämpfen und uns klar und deutlich gegen jede Art von Rassendiskriminierung und Fremdenfeindlichkeit positionieren."


Aktuell spielt der Weltmeister von 2014 für Lok Moskau, er bekommt allerdings noch ganz genau mit, was in seiner alten Heimat so passiert. Deshalb richtet er einen Appell an die Vereinsmitglieder: "Als Schalker wünsche ich mir, dass wir noch aktiver vorgehen und keine Angst vor harten Entscheidungen haben. Ob die jetzige Entscheidung ausreicht, müssen die Experten vor Ort beurteilen."

Ihre Meinung zählt!

Wir freuen uns auf angeregte und faire Diskussionen zu diesem Artikel.
Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

Gefällt 0 Gefällt nicht0
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Highspeed mit Hightech: mit MagentaZuhause surfen!
hier MagentaZuhause M sichern
myToysbonprix.deOTTOUlla Popkenamazon.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal