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Kevin Volland – große Sorge um Bayer-Topspieler: "Es sieht nicht gut aus"

Leverkusen gewinnt Heimspiel  

Große Sorge um Topspieler: "Es sieht nicht gut aus"

24.02.2020, 09:06 Uhr | dd, dpa

Kevin Volland – große Sorge um Bayer-Topspieler: "Es sieht nicht gut aus". Fehlte seinem Team bereits gegen Augsburg: Leverkusens Kevin Volland.  (Quelle: imago images/Eibner)

Fehlte seinem Team bereits gegen Augsburg: Leverkusens Kevin Volland. (Quelle: Eibner/imago images)

Die Werkself setzt sich gegen die Schwaben durch und ist an der Spitzengruppe der Liga dran. Doch nach der Partie wurde bekannt, dass ein Verletzter nun noch viel länger fehlen könnte. 

Mit dem nächsten Sieg gegen Lieblingsgegner FC Augsburg hat Bayer Leverkusen die Champions-League-Plätze in der Fußball-Bundesliga wieder fest im Blick. Der Tabellenfünfte blieb drei Tage nach dem 2:1 gegen den FC Porto in der Europa League am Sonntag auch im 18. Bundesligaspiel gegen die Augsburger unbesiegt und feierte diesmal einen 2:0 (1:0)-Erfolg. Damit zogen die Rheinländer in der Tabelle mit dem Tabellenvierten Borussia Mönchengladbach gleich, allerdings haben die Gladbacher noch ein Nachholspiel auszutragen. Doch nicht alles verlief am Sonntag nach Plan. 

Angreifer Kevin Volland hatte sich entgegen ursprünglicher Annahme schwerer verletzt. "Er wird lange ausfallen", sagte Trainer Peter Bosz nach dem Spiel, bei dem der Toptorschütze der Werkself bereits gefehlt hatte: "Er hat eine Syndesmoseverletzung. Es sieht nicht gut aus."

Ob die Saison für den 27-Jährigen nach der Verletzung vorzeitig beendet ist, wollte Bosz nicht abschließend bewerten: "Das ist eine Möglichkeit", sagte der Niederländer: "Morgen fährt er nach München und wird dort abschließend untersucht. Dann wissen wir Genaueres."

Volland war am Donnerstag im Europa-League-Spiel gegen den FC Porto (2:1) nach einem üblen Tritt von FCP-Verteidiger Marcano ausgewechselt und von Betreuern gestützt in die Kabine gebracht worden. Noch am Freitag war Bosz nach ersten Untersuchungen optimistisch und hatte leichte Entwarnung gegeben.

"Kevin war am Morgen im MRT", sagte der 56-Jährige am Freitag: "Es ist nichts kaputt." Nun droht doch ein monatelanger Ausfall. Doch zurück zur Partie.

Vor 23.703 Zuschauern in der BayArena erzielten Moussa Diaby (25.) und Nadiem Amiri (59.) die Treffer zum vierten Pflichtspiel-Heimsieg nacheinander für die Leverkusener.

Leverkusen übernahm schnell die Kontrolle

Die Gastgeber mussten kurzfristig auch auf den erkrankten Charles Aranguiz verzichten. 

Leverkusens Amiri (M.) jubelt mit seinen Bayer-Teamkollegen. (Quelle: imago images)Leverkusens Amiri (M.) jubelt mit seinen Bayer-Teamkollegen. (Quelle: imago images)

Die Bayer-Elf übernahm schnell die Spielkontrolle und hatte durch den Distanzschuss von Nadiem Amiri (10.) die erste gute Möglichkeit, doch der zuletzt umstrittene FCA-Keeper Tomas Koubek konnte den Ball zur Ecke lenken. Die Gäste standen in der auf zwei Positionen umgebauten Abwehr kompakt, kamen aber in der Offensive lediglich nach einem Standard zu einer ersten Chance: Florian Niederlechner traf per Kopfball nach einer Ecke knapp neben das Tor (18.).

Havertz war ganz stark

Besser machte es auf der anderen Seite Diaby, der von Kai Havertz in Szene gesetzt wurde und mit einem Linksschuss aus sechs Metern in die rechte Ecke gegen den machtlosen FCA-Keeper den Führungstreffer für Bayer erzielte. Es war der vierte Saisontreffer für den Franzosen, der Vaterfreuden entgegensieht und kurzfristig aus der Heimat zurückgekehrt war. Der 20-Jährige sorgte über die linke Seite für die meiste Gefahr bei den Gastgebern.

Neben Diaby war auch Havertz bei den Gastgebern wieder ein Aktivpunkt, der Nationalspieler war an vielen guten Szenen beteiligt. Gute Torgelegenheiten hatten noch Wendell mit einem Linksschuss und Diaby ebenfalls mit einem Schuss von der linken Seite. Für die Entscheidung sorgte dann nach gut einer Stunde Amiri, der mit einem Flachschuss nach Vorlage von Sven Bender sein erstes Bundesligator für Bayer erzielte. Havertz hatte kurz darauf noch Pech mit einem Schuss an die Latte. Die Gäste hatten am Ende wenig entgegenzusetzen.

Verwendete Quellen:
  • dpa

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