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Schmähungen gegen Hopp - DFB-Chef: Fadenkreuz-Plakat ist versteckte Morddrohung

Schmähungen gegen Hopp  

DFB-Chef: Fadenkreuz-Plakat ist versteckte Morddrohung

25.02.2020, 08:13 Uhr | dpa

Schmähungen gegen Hopp - DFB-Chef: Fadenkreuz-Plakat ist versteckte Morddrohung. Gladbacher Fans zeigten ein Transparent mit dem Konterfei von Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp.

Gladbacher Fans zeigten ein Transparent mit dem Konterfei von Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp. Foto: Roland Weihrauch/dpa. (Quelle: dpa)

Mönchengladbach (dpa) - DFB-Präsident Fritz Keller hat das Fadenkreuz-Plakat beim Bundesligaspiel zuletzt in Mönchengladbach scharf verurteilt.

"Das mit diesem Fadenkreuz ist meines Erachtens eine versteckte Morddrohung. Das geht auf keinen Fall", sagte der Chef des Deutschen Fußball-Bundes der "Bild". "Wenn wir das sehen und den Vorfall in Hanau - wissen wir, dass in unserer Gesellschaft etwas nicht stimmt. Hass hat aber nichts, auch gar nichts im Stadion zu suchen", sagte Keller auch mit Blick auf den rechtsextremistischen Terroranschlag vergangene Woche in Hanau.

Am Samstag war es dann zu den Beleidigungen und Schmähungen aus der Nordkurve im Borussia-Park gegen den Mehrheitseigner und Mäzen von Gegner 1899 Hoffenheim, Dietmar Hopp, gekommen. Der DFB-Kontrollausschuss hat die Ermittlungen aufgenommen, der Verein arbeitet mit der Polizei an der Identifizierung der Täter, die das Fadenkreuz-Plakat gezeigt hatten.

Keller fordert stärkere Kontrollen, dass so etwas nicht ins Stadion komme. Er setze auch auf die Vernunft der Leute, das müsse ein Selbstreinigungsprozess sein. "Ich halte nichts davon, mit Polizeikräften da reinzumarschieren", sagte der 62-Jährige und legte noch nach. "Einen Polizeieinsatz halte ich für eine absolute Katastrophe."

Borussia Mönchengladbach und auch Schiedsrichter Felix Brych, der die Partie für ein paar Minuten unterbrochen hatte, hätten richtig gehandelt. "Und jetzt müssen wir hoffen, dass die Gerichtsbarkeit die richtige Entscheidung trifft. Diese Idioten und diese kriminellen Teile haben nichts beim Fußball zu suchen", sagte Keller.

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