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Bundesliga: Später Schock – Schalke 04 verliert in der Nachspielzeit gegen Köln

Bundesliga-Abstiegskampf  

Später Schock – Schalke verliert in der Nachspielzeit

21.01.2021, 11:41 Uhr | t-online, BZU, sid

Bundesliga: Später Schock – Schalke 04 verliert in der Nachspielzeit gegen Köln. Benjamin Stambouli (l.) und Suat Serdar: Die niedergeschlagenen Schalker mussten eine Niederlage hinnehmen. (Quelle: imago images/Poolfoto)

Benjamin Stambouli (l.) und Suat Serdar: Die niedergeschlagenen Schalker mussten eine Pleite hinnehmen. (Quelle: Poolfoto/imago images)

Sowohl Schalke als auch Köln stehen mächtig unter Druck. Beide Teams brauchen im Kampf gegen den Abstieg jeden Punkt. Im direkten Duell kam es in der Nachspielzeit zu einem dramatischen Ende.

Der FC Schalke 04 hat das Heimspiel gegen den 1. FC Köln mit 1:2 verloren. Die Gäste erzielten dabei den Siegtreffer in der 93. Minute. Damit beendet Schalke die Hinrunde offiziell als Schlusslicht der Bundesliga.

Thielmann trifft spät

Klaas-Jan Huntelaar litt auf der Tribüne mit, als Schalke 04 den nächsten Schritt Richtung 2. Liga machte. Ohne den Rückkehrer, der im Abstiegskampf mit seinen Toren helfen soll, verloren die Königsblauen das Kellerduell gegen den 1. FC Köln 1:2 (0:1) und schlossen die Hinrunde erstmals seit 27 Jahren als Tabellenletzter ab – mit nur sieben Punkten.
  

  
Jan Thielmann (90.+3) erzielte in der Nachspielzeit das Siegtor für die Kölner, die sich acht Zähler von den Schalkern absetzten. Zuvor hatte Rafael Czichos (31.) für den FC getroffen, der Amerikaner Matthew Hoppe glich mit seinem fünften Tor in den letzten drei Bundesligaspielen aus (57.).

Matthew Hoppe trifft zum 1:1: Der Schalke-Stürmer traf damit zum fünften Mal in dieser Saison. (Quelle: imago images/Poolfoto)Matthew Hoppe trifft zum 1:1: Der Schalke-Stürmer traf damit zum fünften Mal in dieser Saison. (Quelle: Poolfoto/imago images)

Huntelaar muss noch warten

Hoffnungsträger Huntelaar, der am Dienstag einen Vertrag bis zum Saisonende unterschrieben hatte, musste noch wegen Wadenproblemen passen – und sah als Zuschauer, dass der vierte Abstieg in der Vereinsgeschichte immer realistischer wird. Der 4:0-Sieg gegen die TSG Hoffenheim, der die Horrorserie von 30 erfolglosen Bundesligaspielen vor anderthalb Wochen beendet hatte, war noch nicht die erhoffte Trendwende.

"Er ist nicht 100-prozentig belastbar, das Risiko ist mir zu groß", sagte Trainer Christian Gross vor dem Spiel bei Sky über Huntelaar. Der 37-jährige Niederländer, der zwischen 2010 und 2017 in 240 Pflichtspielen 126 Tore für die Gelsenkirchener erzielte, sei "heiß, er fühlt sich so, als wenn er nie weg gewesen wäre".

Klaas-Jan Huntelaar: Der neue alte Hoffnungsträger schaute das Spiel von der Tribüne aus. (Quelle: imago images/Poolfoto)Klaas-Jan Huntelaar: Der neue alte Hoffnungsträger schaute das Spiel von der Tribüne aus. (Quelle: Poolfoto/imago images)

Huntelaar war im Mannschaftsbus zur Arena gefahren und saß gleich hinter der Trainerbank auf der Tribüne. "Ich habe ihm gesagt, er soll sich als Coach fühlen", sagte Gross.

Uth schießt knapp drüber

Huntelaar sah einen aggressiven Start seiner Mannschaft, die die Spielkontrolle sofort in die Hand nahm. Ein Distanzschuss von Suat Serdar zwang Kölns Keeper Timo Horn früh zu einer starken Parade (4.). Die Gäste verlegten sich zunächst völlig auf die Defensive, im Vorwärtsgang verloren sie regelmäßig sehr schnell den Ball.

Schalke machte allerdings zu wenig aus seiner Überlegenheit, auch Amine Harit scheiterte mit einem Fernschuss an Horn (26.), Mark Uth schoss aus acht Metern knapp über die Latte (27.). Die Kölner Führung fiel dennoch nicht aus heiterem Himmel, denn eine Serie von vier Eckbällen innerhalb weniger Minuten führte zu Chaos in der Schalker Abwehr. Nachdem Torhüter Ralf Fährmann eine Ecke zu kurz abgewehrt hatte, landete ein verunglückter Schuss von Dominick Drexler auf Czichos' Kopf.

Nach dem Seitenwechsel hatte Fährmann zunächst Glück, als sein Verteidiger Ozan Kabak den Ball an den Pfosten lenkte (54.). Dann verstärkte Schalke seine Angriffsbemühungen – und Hoppe traf erneut. Auf der Tribüne sprang Huntelaar jubelnd auf. Die Gastgeber drängten nun auf einen weiteren Treffer, Köln musste in der Defensive viel arbeiten, um das 1:1 zu verteidigen. Und schlugen dann eiskalt zu.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur SID

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