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Heldt k├╝ndigt Strafe f├╝r Drexler und weiteren FC-Profi an

Von dpa
Aktualisiert am 07.02.2021Lesedauer: 2 Min.
Bekommt vom 1.
Bekommt vom 1. FC K├Âln eine Strafe aufgebrummt: Dominick Drexler (r). (Quelle: Federico Gambarini/dpa /dpa./dpa)
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K├Âln (dpa) - Sportchef Horst Heldt vom Fu├čball-Bundesligisten 1. FC K├Âln hat eine Strafe f├╝r FC-Profi Dominick Drexler nach dessen Verunglimpfungen der eigenen Fans angek├╝ndigt.

"Nat├╝rlich wird es eine Strafe geben. Das werden wir intern regeln. Es wird auch einen weiteren Spieler noch treffen", sagte Heldt , ohne den anderen Profi namentlich zu nennen. Die angek├╝ndigte Strafe soll indes nicht dem FC zugute kommen. "Wir werden ├╝berlegen, ob wir das karitativen Zwecken spenden, vielleicht auch fanbezogen", sagte Heldt weiter.

Vor dem 2:1-Derbysieg der K├Âlner am Samstagabend bei Borussia M├Ânchengladbach war im Internet ein Video aufgetaucht, auf dem sich Drexler laut "Bild"-Zeitung FC-Fans als "Spacken" bezeichnet hatte. Die Aufnahme war offenbar bei der Fahrt des K├Âlner Spielerbusses nach M├Ânchengladbach entstanden und zeigt die Perspektive aus dem Bus heraus. Auf der Stra├če hatten K├Âlner Anh├Ąnger das FC-Team mit Pyrotechnik auf das Derby eingestimmt. Via Club-Homepage hatte sich Drexler vor dem Spiel dann entschuldigt. Er sei mit dem Verein aufgewachsen und selbst Fan, sagte der Mittelfeldspieler.

"Dass meine Aussagen einen gro├čen Teil unserer Fans verletzt haben und sie es als beleidigend empfunden haben, kann ich deshalb absolut verstehen", meinte er. Er wolle sich bei den FC-Anh├Ąngern "aufrichtig und von Herzen entschuldigen". Das K├Âlner Club-Idol Lukas Podolski hatte den Vorfall scharf kritisiert. "Unfassbar", schrieb der Ex-FC-St├╝rmer bei Twitter. Wer die eigenen Fans beleidige, "der hat dieses Trikot nicht verdient", hie├č es in dem Tweet weiter.

K├Âlns Trainer Markus Gisdol hatte Drexler bereits am Samstag dagegen in Schutz genommen. "Er ist ein Spieler, der einen gro├čen Fehler begangen hat. Aber der Junge hat sich aufrichtig entschuldigt. Deswegen war er heute auch im Kader. Das w├╝rde er im Normalfall auch niemals so sagen", befand Gisdol weiter. Vor allem auch wegen dieses Vorfalls sei der Derbysieg besonders wichtig, sagte der Coach: "Ein intensiver Tag liegt hinter uns mit dem gro├čen Happy End des Derbysieges, der unseren Fans viel bedeutet."

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