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Bundesliga: RB Leipzig eiskalt gegen Hertha – und an Bayern dran

Bundesliga, 22. Spieltag  

Leipzig eiskalt gegen Hertha – RB ist an Bayern dran

21.02.2021, 18:24 Uhr | dd, dpa, sid

Bundesliga: RB Leipzig eiskalt gegen Hertha – und an Bayern dran. Leipzigs Torschütze Sabitzer (M.) jubelt mit seinen Teamkollegen. (Quelle: imago images/Picture Point LE)

Leipzigs Torschütze Sabitzer (M.) jubelt mit seinen Teamkollegen. (Quelle: Picture Point LE/imago images)

Die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann gewinnt mit einer abgeklärten Leistung bei den Berlinern und kommt dem FC Bayern immer näher. Dabei wird das Spiel durch ein Traumtor eröffnet.

RB Leipzig ist nun nur noch zwei Punkte von Spitzenreiter FC Bayern München entfernt. Die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann siegte am Sonntag mit 3:0 (1:0) bei Hertha BSC und konnte den Abstand auf den Rekordmeister (49 Punkte), der am Samstag 1:2 bei Eintracht Frankfurt verlor, weiter schrumpfen lassen. Marcel Sabitzer (28.), Nordi Mukiele (71.) und Willi Orban (84.) trafen für die Sachsen.

"Das war ein sehr wichtiger Dreier", sagte Sabitzer, der seinen Treffer aus knapp 30 Metern als "Dosenöffner" bezeichnete: "Es ist jetzt ein Zweikampf, aber wir dürfen nicht nur darüber reden, wir müssen dran bleiben, fokussiert sein, dann kann es am Ende reichen."

Die Leipziger benötigten aber zunächst auch ein bisschen Dusel, um gegen die keineswegs chancenlosen Berliner letztlich noch souverän alle drei Punkte zu holen. Ohne die notwendige Effektivität dürfte Hertha BSC noch lange im Tabellenkeller feststecken. Nun wartet auf den Tabellen-15. der VfL Wolfsburg als nächstes Spitzenteam.

Leipzig hatte schon nach vier Minuten die erste Chance

Ohne den künftigen Münchner Dayot Upamecano in der Abwehrzentrale trat RB im Olympiastadion an. Insgesamt reagierte Trainer Julian Nagelsmann auf die Enttäuschung in der Champions League gegen Liverpool am Dienstag gleich mit vier Wechseln. Im Sturm durfte neben Yussuf Poulsen erstmals Hee-chan Hwang von Beginn an in der Bundesliga ran. Nach vier Minuten entwischte der Südkoreaner nach einem Stellungsfehler Herthas Startelf-Debütanten Marton Dardai, scheiterte aber am glänzend reagierenden Schlussmann Rune Jarstein.

"Fünf bis sechs Fehler" würden seinem Sohn wie jedem Neuling zugestanden, hatte Hertha-Coach Pal Dardai noch vor dem Anpfiff gesagt. Der 19-Jährige fand aber dann doch rasch ins Geschehen. Sami Khedira war auch erstmals von Beginn an für Berlin dabei und sorgte trotz sichtbar fehlender Spritzigkeit durchaus für die erhoffte Stabilität im Zentrum. Die Kraft reichte diesmal für 67 Minuten.

Sabitzer schockte die Hertha

Die Hertha übernahm im neuen 3-4-2-1-Konzept sogar die Initiative und hatte gute Chancen zur Führung. Krzysztof Piatek (17.) verfehlte eine Hereingabe knapp, kurz darauf war der Pole überrascht (20.), dass ihm der Ball in guter Position vor die Füße fiel. Lukas Klostermann (22.) rettete gerade noch so vor dem einschussbereiten Dodi Lukebakio, und ein Solo des sehr engagierten Ex-Leipziger Matheus Cunha (26.) wurde von der RB-Defensive gerade noch rechtzeitig gestoppt.

Der Schock für Hertha kam wenig später. Lucas Tousart störte Sabitzer beim Distanzschuss nicht energisch genug. In unglaublichem Winkel fiel der Ball hinter den verblüfften Jarstein ins Tor. Sabitzer – einer der Leipziger Fehlpass-Pechvögel beim 0:2 gegen Liverpool in der Königsklasse – hätte mit einem Freistoß (35.) fast nachgelegt.

Die Berliner gaben sich nicht auf und hatten gleich nach der Pause eine Doppelchance zum Ausgleich. Lukebakio (50.) und Matheus Cunha (51.) vergaben aber frei vor RB-Torwart Peter Gulasci. Das Spiel war nun völlig offen. Auch Leipzig drückte auf einen weiteren Treffer. Hwang (57.) zielte nicht genau genug. Marcel Halstenberg versuchte sich kurz darauf vergeblich mit einem Kopfball. Besser machte es der eingewechselte Mukiele, der nach einem Fehler von Mattéo Guendouzi den Ball ins kurze Eck drosch. Nun hatte die Hertha keine Energie mehr für eine Aufholjagd und kassierte sogar noch den dritten Gegentreffer.

Verwendete Quellen:
  • Mit Material der Nachrichtenagenturen dpa und SID

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