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Hoffenheim-Profi Dennis Geiger dachte an Karriereende mit 22 Jahren

"Schlimmster Monat meines Lebens"  

Bundesliga-Profi dachte an Karriereende mit 22

19.10.2021, 09:51 Uhr | t-online, BZU

Hoffenheim-Profi Dennis Geiger dachte an Karriereende mit 22 Jahren. Dennis Geiger: Der Mittelfeldmann der TSG Hoffenheim dachte an Karriereende. (Quelle: imago images/Avanti)

Dennis Geiger: Der Mittelfeldmann der TSG Hoffenheim dachte an Karriereende. (Quelle: Avanti/imago images)

Dennis Geiger galt als eins der größten deutschen Talente, durchlief diverse U-Nationalmannschaften. Doch immer wieder wurde der Hoffenheimer von Verletzungen gebremst. Fast hätte er dadurch sogar aufgehört.

Bundesliga-Debüt mit 19, Sonderlob von Trainern wie Julian Nagelsmann und ein Stammplatz in der U19-Nationalmannschaft: Dennis Geigers Profikarriere begann im Eiltempo. Auf den zentralen Mittelfeldmann legte man in Hoffenheim große Hoffnungen. Doch im Frühjahr 2018, einige Monate nach seinem Debüt, ging eine längere Leidenszeit los. Eine Oberschenkelverletzung setzte ihn ein halbes Jahr außer Gefecht. Einige Monate später fiel Geiger erneut aus. Immer wieder kämpfte er sich zurück und blieb optimistisch.

Bei seinem dritten Ausfall über längere Zeit sah das aber anders aus. Ende 2020 bekam er Probleme an der Muskulatur. Wieder stand für Geiger eine längere Pause an. Wie der inzwischen 23-Jährige in einem Interview auf der Vereins-Website verriet, dachte er damals daran, seine Karriere zu beenden: "Die ersten drei bis vier Wochen waren extrem schlimm. Ich war nur zu Hause, habe mir viele Gedanken über mich gemacht und gefragt, ob es überhaupt noch Sinn ergibt, weiterhin Fußball zu spielen. Da habe ich ans Aufhören gedacht. Das war der bisher schlimmste Monat meines Lebens."

Im Februar 2021 musste Geiger dann unters Messer: "Mit einer konservativen Behandlung konnte die Verletzung nicht mehr heilen. Meine Karriere wäre dann vorbei gewesen. Es ist dann, glaube ich, auch normal, dass man sich viele Gedanken über sich selbst macht. Über die eigene Leidenschaft, die man eigentlich als Beruf ausüben will. Ob weitermachen noch sinnvoll ist, weil es schon der dritte, vierte Rückschlag war."

"Einfach mal auf andere Gedanken kommen"

Geiger entschied sich dafür, seine Karriere nicht zu beenden, kämpfte sich mit ein paar Veränderungen in der Reha zurück: "Ich war auch mal fünf Wochen raus aus der Region, nach München, damit ich den Kopf freibekomme. Nach Absprache mit der TSG sollte ich nicht jeden Tag vor Ort in Zuzenhausen sein und die Jungs beim Training sehen, sondern einfach mal auf andere Gedanken kommen."

Nach einigen Monaten war er wieder zurück im Mannschaftstraining und steht aktuell auch wieder regelmäßig auf dem Platz. Gegen Köln am vergangenen Freitag erzielte er sogar einen Treffer beim 5:0-Sieg seines Teams und könnte auch am kommenden Spieltag im Auswärtsspiel beim FC Bayern in der Startelf stehen. 

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