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"Haben aufgehört, Fußball zu spielen" – Mainz Ă€rgert Gladbach

Von t-online, sid, dpa
Aktualisiert am 05.11.2021Lesedauer: 2 Min.
Gladbachs Ramy Bensebaini wird von gleich zwei Mainzern unter Druck gesetzt.
Gladbachs Ramy Bensebaini wird von gleich zwei Mainzern unter Druck gesetzt. (Quelle: Jan Huebner/imago-images-bilder)
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Mainz 05 setzt seinen Höhenflug in der Bundesliga fort. Gegen Borussia Mönchengladbach sicherte sich das Team von Bo Svensson dank eines Traumtores ein Remis. Gladbachs Torwart verhinderte sogar noch mehr.

Offensiv harmlos, defensiv anfĂ€llig: Borussia Mönchengladbach sucht in der Bundesliga weiter nach der Konstanz. Die zuletzt so furios aufspielende Mannschaft von Trainer Adi HĂŒtter musste sich nach einem dĂŒrftigen Auftritt beim starken FSV Mainz 05 mit einem 1:1 (1:0) begnĂŒgen und verpasste den Sprung auf einen Europapokal-Platz.

Die Gladbacher enttĂ€uschten vor allem im ersten Durchgang, fĂŒhrten aber lange durch den Treffer von Nationalspieler Florian Neuhaus (38.). Silvan Widmer (76.) erzielte spĂ€t per traumhaften Schlenzer ins linke obere Toreck den völlig verdienten Ausgleich fĂŒr das Team von Bo Svensson, das erneut einen guten Eindruck hinterließ und sich allmĂ€hlich im oberen Tabellendrittel festsetzt.

"Wir haben in der zweiten Halbzeit aufgehört, Fußball zu spielen. Mainz hat am Ende verdient den Ausgleich gemacht. Wir haben uns fĂŒr das AuswĂ€rtsspiel m,ehr vorgenommen", kritisierte TorschĂŒtze Neuhaus bei DAZN, freute sich aber ĂŒber seinen ersten Saisontreffer: "Das war ein super GefĂŒhl fĂŒr mich."

Gladbachs Elvedi und Embolo frĂŒh verletzt raus

Die Gladbacher waren nach der rauschenden Pokalnacht gegen Bayern (5:0) und dem Ligaerfolg gegen Bochum (2:1) mit einer ordentlichen Portion Selbstvertrauen angereist. HĂŒtter nahm nur eine Änderung in der Startelf vor und schickte Luca Netz fĂŒr Lars Stindl aufs Feld, Denis Zakaria meldete sich nach Magen-Darm-Problemen zudem fit.

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Vom Schwung der vergangenen Woche war bei HĂŒtters Elf zunĂ€chst aber fast nichts zu sehen. Die Gladbacher ließen sich nach einer verspĂ€teten Ankunft durch das hohe Verkehrsaufkommen rund um die Arena von der Heimelf ĂŒberrumpeln und hatten vor 25.000 Zuschauern große Probleme mit dem leidenschaftlichen Auftritt des FSV. Dazu musste HĂŒtter bereits Mitte der ersten HĂ€lfte Nico Elvedi und Breel Embolo verletzt auswechseln.

Die Mainzer kamen immer wieder gefĂ€hrlich nach vorne – meist angetrieben vom starken Jonathan Burkardt. Der U21-Europameister köpfte den Ball zweimal knapp vorbei (10./23.), dazu brachte er Karim Onisiwo (15.) in eine aussichtsreiche Position.

Gladbachs Torwart Sommer mit ĂŒberragender Leistung

Fast aus dem Nichts gingen die GĂ€ste in FĂŒhrung. Neuhaus schob nach einem Patzer von Robin Zentner ein, der einen strammen Schuss von Ramy Bensebaini abprallen ließ. Erst danach steigerte sich Gladbach und kam durch Bensebaini (42.) sowie Marcus Thuram (45.+4) zu weiteren Chancen.

Nach der Pause startete HĂŒtters Team dann aber Ă€hnlich schwach wie im ersten Durchgang. Mainz drĂ€ngte dagegen nach vorne: Jae-Sung Lee (46./64.), Onisiwo (47.) und Burkardt (51./65.) hatten nach Wiederbeginn beste Chancen auf den Ausgleich, Gladbachs Torwart Yann Sommer parierte aber mehrmals ĂŒberragend.

Die Borussia schaffte es nicht, das Spiel zu beruhigen. Kontergelegenheiten ergaben sich kaum, auch weil Mainz trotz des hohen Tempos und des kraftraubenden Spielstils den Druck lange hochhalten konnte.

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