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Mainz-Boss: 57 Punkte in einem Jahr k├Ânnen nie Gl├╝ck sein

Von dpa
Aktualisiert am 19.12.2021Lesedauer: 2 Min.
Der Mainzer Sportvorstand Christian Heidel hat ein sehr positives Jahresfazit gezogen.
Der Mainzer Sportvorstand Christian Heidel hat ein sehr positives Jahresfazit gezogen. (Quelle: Werner Schmitt/dpa./dpa)
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Mainz (dpa) - Der Mainzer Sportvorstand Christian Heidel hat trotz der abschlie├čenden Derby-Niederlage in Frankfurt ein sehr positives Jahresfazit gezogen.

"Das ist alles kein Gl├╝ck oder Zufall. Das ist ein Resultat von harter, aber sehr, sehr guter Arbeit. Das kann nie Gl├╝ck sein, wenn du in einem Kalenderjahr 57 Punkte holst", sagte der Funktion├Ąr in einer Bilanz-Medienrunde. Zu viel will der 58-J├Ąhrige auf das f├╝r den FSV Mainz 05 positive Jahresranking aber nicht geben. "Die Tabelle bedeutet nicht so viel, weil es diese Tabelle an sich nicht gibt."

Bei den Mainzern hatten zu Beginn des Jahres Bo Svensson als Trainer, Martin Schmidt als Sportdirektor und Heidel als Sportvorstand die Verantwortung ├╝bernommen. "Uns ging es irgendwie darum, am 34. Spieltag noch irgendeine Chance zu haben, dass wir die Klasse halten. Wohlwissend, dass die Wahrscheinlichkeit auf 2. Liga damals gr├Â├čer war als auf Bundesliga", sagte Heidel. F├╝r Chefcoach Svensson ├╝berwiegt der Stolz auf die Mannschaft "sehr stark".

Omikron-Sorge

Heidel macht sich angesichts der international zuspitzenden Corona-Lage durch die Omikron-Variante auch Sorgen um die Bundesliga. "Wenn das alles so eintrifft, was die schlimmsten Prognosen voraussagen, dann wird es schwierig werden. Da muss ich ehrlich sagen: Das wird dann alles sehr, sehr schwierig", sagte Heidel. "Eines steht fest: die Gesundheit steht im Vordergrund." Der Fu├čball wolle keine Sonderrolle, sondern finde nur dann statt, "wenn wir das bei uns in den Stadien im Griff haben."

In anderen Sportligen wie der englischen Fu├čball-Premier-League wurden an diesem Wochenende schon diverse Spiele coronabedingt abgesagt. "Klar, das besch├Ąftigt uns. Auch wir werden L├Âsungen finden m├╝ssen", sagte der 58-J├Ąhrige. Wenn er die derzeitigen "Horrorszenarien" verfolge, mache er sich aber zun├Ąchst Gedanken um die pers├Ânlichen Aspekte, sagte Heidel und verwies auf seine beiden Eltern, die jeweils deutlich ├╝ber 80 Jahre alt sind.

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