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Augsburgs Vereinsboss stichelt gegen Mainz

Von dpa
06.04.2022Lesedauer: 1 Min.
Der PrĂ€sident des Fußball-Bundesligisten FC Augsburg: Klaus Hofmann.
Der PrĂ€sident des Fußball-Bundesligisten FC Augsburg: Klaus Hofmann. (Quelle: Stefan Puchner/dpa./dpa)
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Augsburg (dpa) - FC Augsburgs VereinsprĂ€sident Klaus Hofmann hat vor dem Bundesliga-Nachholspiel gegen den FSV Mainz 05 gestichelt. Die Partie des 26. Spieltags war im MĂ€rz wegen eines Corona-Ausbruchs bei Mainz verlegt worden und hatte fĂŒr Ärger zwischen beiden Vereinen gesorgt.

"Das hat ihnen und uns eine Menge an zusÀtzlichem Aufwand beschert. Das lag aber leider nicht in unserem Einflussbereich", schrieb Hofmann im Vereinsmagazin der Augsburger.

Im Nachgang habe sich der FCA gefreut, "dass nahezu alle Mainzer Spieler wenige Tage nach dem Spielausfall gegen Dortmund voll einsatzfĂ€hig waren und die Krankheit sehr schnell und sehr gut ĂŒberstanden haben. Das steht immer an erster Stelle", erklĂ€rte Hofmann weiter. "Weit oben sollte aber auch sportliche Fairness stehen. Und dazu hĂ€tte sicher gehört, auch dem anderen betroffenen Verein und der Öffentlichkeit zu kommunizieren, dass alle drei TorhĂŒter am Spieltag Corona positiv waren. Dann hĂ€tte der FCA einer Verlegung des Spiels selbstverstĂ€ndlich zugestimmt. Aber dieses Mindestmaß an Transparenz hĂ€tte es schon sein dĂŒrfen!"

Der Mainzer Sportvorstand Christian Heidel hatte zuvor alle Differenzen mit dem FC Augsburg als beigelegt angesehen. "Vieles, was wir ĂŒber die damalige Situation in den Medien lesen konnten, war kompletter Unsinn", sagte Heidel der "Augsburger Allgemeinen". Die Mainzer hĂ€tten dem FCA nichts vorgeworfen. "Wir haben einzig dem Wunsch auf Einsicht in unseren Antrag auf Spielverlegung mit sĂ€mtlichen medizinischen Daten unserer Spieler nicht entsprochen", erklĂ€rte der Sportvorstand. Eine solche Einsichtnahme wĂ€re ein Novum gewesen und "auch aus rechtlichen GrĂŒnden völlig ausgeschlossen".

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