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FC Bayern: Wird Harry Kane der Nachfolger von Robert Lewandowski?


Die Ablöse für Harry Kane wäre gerechtfertigt

  • Robert Hiersemann
  • Florian Wichert
Von Robert Hiersemann und Florian Wichert

Aktualisiert am 13.06.2022Lesedauer: 2 Min.
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Harry Kane, Stürmer der englischen Nationalmannschaft.
Harry Kane, Stürmer der englischen Nationalmannschaft. (Quelle: t-online/imago-images-bilder)
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Die Bayern-Bosse müssen das Theater um die Zukunft von Lewandowski beenden. Vielleicht geht er doch noch diesen Sommer. Wird der England-Star Harry Kane sein Nachfolger?

Beim FC Bayern München dreht sich derzeit alles um Robert Lewandowski. Der Angreifer will den Verein am liebsten noch in diesem Sommer in Richtung Barcelona verlassen, der Rekordmeister wiederum pocht bisher offiziell auf den bis 2023 laufenden Vertrag des Polen.


FC Bayern: Was diese ehemaligen Stars heute machen

t-online.de hat sich 20 ehemalige Spieler des deutschen Rekordmeisters herausgesucht und aufgeschrieben, was sie heute machen. Tobias Rau beispielsweise, 2003 bis 2005 im Verein, unterrichtet heute in der Nähe von Bielefeld an einer Gesamtschule Biologie und Sport.
Thomas Helmer (1992–1999): Jahrelang eine Bank in der Defensive des FC Bayern. Zuletzt moderierte der Europameister von 1996 die Sport1-Kultsendung "Doppelpass", im Sommer 2021 gab er sie jedoch an Florian König ab. Helmer ist dennoch weiterhin für Sport1 als Moderator im Einsatz, moderiert unter anderem den "Doppelpass on Tour", den Sport1-Fantalk oder auch die Spiele des DFB-Pokals.
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Die Fronten scheinen verhärtet zu sein. Aber vielleicht kommt bald schon neue Bewegung in den Fall. Denn was wäre, wenn die Bayern schon in diesem Sommer einen hochkarätigen Nachfolger für Lewandowski verpflichten könnten?

Wie der "Kicker" diese Woche berichtet, sind die Bayern durchaus bereit, Lewandowski im Sommer vorzeitig ziehen zu lassen, sollte man einen adäquaten Ersatz verpflichten können. Demnach sucht der Verein einen Stürmer, der mindestens 30 Tore pro Saison garantieren kann.

Obwohl es davon nur wenige gibt, geisterten schon einige Namen durch München – ob der von Leverkusens Patrik Schick, der des Chelsea-Angreifers Romelu Lukaku oder der des Stuttgarters Sasa Kalajdzic, der sicherlich eher eine Investition für die Zukunft wäre.

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Nun berichtete unter anderem der italienische Transferexperte Alfredo Pedullà, dass sich die Bayern nach dem Angreifer Harry Kane von Tottenham Hotspur erkundigt haben sollen. Kane hat in England noch einen Vertrag bis 2024. Der Marktwert des 28-Jährigen liegt laut transfermarkt.de bei 100 Millionen Euro.

Laut dem Bericht stecken die Überlegungen rund um diesen Transfer erst in der Anfangsphase. Es ist bisher auch nicht klar, ob es sich letztlich vielleicht nur um ein Gerücht handelt. Verschiedene Medien dementierten bereits ein ernsthaftes Interesse des FC Bayern. Die Frage, die unabhängig davon spannend bleibt:

Sollte sich der FC Bayern um die Verpflichtung von Harry Kane bemühen?

Pro
Florian Wichert
Florian Wichert

Ja, das wäre ein Gigant für die Bundesliga

Es gibt nur wenige Spieler, für die es sich lohnt, seine Prinzipien über Bord zu werfen. Zum Beispiel das Prinzip, als finanziell weitsichtig handelnder Fußballverein keine horrenden Ablösesummen um die 100 Millionen Euro für Spieler um die 30 Jahre zu zahlen. Eine dieser Ausnahmen wird in Kürze 29 und ist so gut, dass fast jede Summe gerechtfertigt wäre. Ob er zu bekommen ist? Fraglich. Versuchen muss es der FC Bayern aber unbedingt. Denn es geht um keinen Geringeren als Englands Nationalstürmer Harry Kane von Tottenham Hotspur.

Der ist ein Gigant, einer der besten Premier-League-Stürmer aller Zeiten. Eine Tormaschine, dreimaliger Torschützenkönig in England, einmal bei einer WM. 49 Tore in 69 Länderspielen, 182 Treffer in 281 Premier-League-Spielen. Und er ist ein Spieler für die Champions League, wo er in 23 Matches 19 Mal getroffen hat.

Warum er mit 28 Jahren noch ein Gewinn für Bayern wäre? Weil er neben den Torjägerkanonen noch keinen einzigen Titel geholt hat und entsprechend gierig nach Pokalen ist. Und weil er kein Wandervogel ist, sondern sich einem Verein verschreibt. Er spielte schon in der Jugend für Tottenham – nun sucht er eine neue Herausforderung.

Weltfußballer Lewandowski ist kaum zu ersetzen. Aber wenn ein Stürmer in die Nähe seiner Torquote und Leistungen kommt, dann ist das nur einer: Harry Kane.

Kontra
Robert Hiersemann
Robert Hiersemann

Nein, Kane ist keiner für den Posten

Der FC Bayern sucht nach dem geeigneten Nachfolger von keinem Geringeren als Robert Lewandowski. Für diese Rolle kommen nicht viele Angreifer auf der Welt infrage – und Harry Kane ist ganz sicher keiner für den Posten. Der Rekordmeister muss doch nach einem Mann suchen, der ihm jede Saison in der Liga 20, besser 30 Tore garantiert. So wie es der Pole seit der Saison 2015 durchgängig in allen Spielzeiten geschafft hat.

Kane hingegen kam in den letzten vier Saisons nur einmal auf mehr als 20 Ligatore. Und das, obwohl die Premier League vier Spieltage mehr hat als die Bundesliga. Das ist viel zu wenig!

Und Bayern braucht doch einen Stürmer, der – genau wie Lewandowski – extrem selten verletzt ist. Denn nur mit Konstanz sind diese Spitzenwerte zu erreichen. Kane aber hat gerade das erste Mal seit Jahren eine Saison ohne Verletzungspause durchgespielt. Ob das so bleibt? Völlig unsicher. Die Liste der Ausfälle während seiner Profikarriere ist lang. Das ist ein zusätzliches Risiko.

Zudem wird eine Verpflichtung des Engländers für den Bundesligisten auch viel zu teuer. Sein Marktwert liegt derzeit bei satten 100 Millionen Euro. Britische Medien berichten, dass Tottenham sogar noch deutlich mehr Geld haben möchte, sollte ein anderer Klub den Stürmer ernsthaft verpflichten wollen. Das kann und will sich Bayern ganz sicher nicht leisten.

Was meinen Sie? Wer hat recht?

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Im "Zweikampf der Woche" kommentieren wöchentlich Florian Wichert (Stellvertretender Chefredakteur bei t-online) und Robert Hiersemann (Stellvertretender Redaktionsleiter bei t-online) aktuelle Fußballthemen.

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