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18 Monate nach Bomben-Attentat: BVB kämpft vor Monaco-Duell um Normalität


18 Monate nach Bomben-Attentat
BVB kämpft vor Monaco-Duell um Normalität

Von dpa
Aktualisiert am 03.10.2018Lesedauer: 2 Min.
Roman Bürki: Der BVB-Torwart saß beim Bombenanschlag im Bus, hat das Attentat aber mittlerweile abgehakt.Vergrößern des BildesRoman Bürki: Der BVB-Torwart saß beim Bombenanschlag im Bus, hat das Attentat aber mittlerweile abgehakt. (Quelle: Horstmüller/imago-images-bilder)
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Für Ex-Torhüter Roman Weidenfeller war es der "schlimmste Tag der Vereinsgeschichte". Nun kommt es für Borussia Dortmund zum Wiedersehen mit Monaco.

Das Duell von Borussia Dortmund am Mittwoch (21.00 Uhr im Liveticker bei t-online.de) in der Champions League mit dem AS Monaco bringt die Erinnerungen an den perfiden Anschlag am 11. April 2017 zurück. Vor knapp 18 Monaten wurde der BVB-Teambus bei der Abfahrt zur Partie gegen die Monegassen von drei Splitterbomben getroffen.


Vor dem Wiedersehen mit dem französischen Erstligisten würden sich alle Beteiligten den Blick zurück liebend gern ersparen. "Natürlich ist es ein besonderes Spiel – weil es ein Champions-League-Spiel ist. Aber diese Sache ist für mich abgeschlossen", antwortete Schlussmann Roman Bürki auf die Frage nach dem Stellenwert der Partie und seiner Gefühlslage anderthalb Jahre nach dem Attentat.

"Bombenanschlag hat den ganzen Klub verändert"

Nur mit viel Glück entgingen der Schweizer und die meisten seiner Mitspieler schweren Verletzungen, als fingerlange Metallbolzen nach der Detonation der Sprengsätze einige Scheiben zerschlugen. Das angebliche Motiv des vermeintlichen Täters Sergej W., der viel Geld auf einen durch den Anschlag verursachten Kursverlust der BVB-Aktie gesetzt haben soll, machte die Tat zu einem beispiellosen Verbrechen der deutschen Kriminalgeschichte.

Noch Monate später klagten diverse Profis über Beklemmungen und Schlaflosigkeit. "Dieser hinterhältige Bombenanschlag hat den ganzen Klub verändert", sagte der heutige Vereinsbotschafter Roman Weidenfeller der "Bild".

Sebastian Kehl ist guter Dinge, dass sich die Mannschaft am Mittwoch vom traumatischen Erlebnis befreien kann. "Wir haben es oft besprochen: Wir wollen dieses Spiel einfach als ein normales Champions-League-Spiel annehmen", sagte der Leiter der Lizenzspielerabteilung.

Akanji sieht Fortschritte

Mit einem Sieg könnte der Bundesliga-Tabellenführer seinen jüngsten Aufwärtstrend fortsetzen und in der Gruppe A einen großen Schritt Richtung K.-o.-Runde tun. Die famosen Auftritte gegen Nürnberg (7:0) und in Leverkusen (4:2) haben den Glauben in die eigenen Fähigkeiten gestärkt. "Das ist gut für den Zusammenhalt im Team. So wollen wir weitermachen", sagte Verteidiger Manuel Akanji. Im Vergleich zum glücklichen 1:0 vor zwei Wochen in Brügge sieht der Schweizer Nationalspieler Fortschritte: "Ich glaube, dass wir uns weiterentwickelt und von Spiel zu Spiel verbessert haben."


Zudem scheint Monaco nicht mehr so stark wie in den Viertelfinal-Duellen vor anderthalb Jahren, als der vom Anschlag gezeichnete BVB beide Spiele (2:3/1:3) verlor. Das Team aus dem Fürstentum rangiert derzeit in der Ligue 1 nur auf dem 18. Tabellenplatz und hat die vergangenen sechs Pflichtspiele allesamt verloren.

Verwendete Quellen
  • dpa
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