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Ex-Kapitän Höwedes vor Spiel gegen ManCity: "Schalke hat etwas gutzumachen"

Vor Topspiel gegen ManCity  

Ex-Kapitän Höwedes: "Schalke hat etwas gutzumachen"

Von Robert Hiersemann

20.02.2019, 12:04 Uhr
Ex-Kapitän Höwedes vor Spiel gegen ManCity: "Schalke hat etwas gutzumachen". Benedikt Höwedes wechselte im Sommer 2018 für fünf Millionen Euro von Schalke nach Russland zu Lok Moskau. Zuvor spielte er bereits für Juventus Turin.  (Quelle: imago/Sven Simon)

Benedikt Höwedes wechselte im Sommer 2018 für fünf Millionen Euro von Schalke nach Russland zu Lok Moskau. Zuvor spielte er bereits für Juventus Turin. (Quelle: Sven Simon/imago)

Über Jahre hinweg prägte Weltmeister Benedikt Höwedes als Kapitän das Spiel des FC Schalke 04. Vor dem Champions-League-Kracher der Königsblauen gegen Manchester City hat der Russland-Legionär mit t-online.de über die Chancen seines ehemaligen Vereins auf ein Weiterkommen in der Königsklasse gesprochen. 

Der FC Schalke 04 steckt in einer äußerst komplizierten Situation: In der Bundesliga läuft es nicht, nach 22 Spieltagen steht S04 nur auf dem 14. Platz. Am vergangenen Samstag erst kam man in der heimischen Veltins-Arena nicht über ein 0:0 gegen Außenseiter SC Freiburg hinaus. Nur in den Pokalwettbewerben, da läuft es! 

Im DFB-Pokal zog man ins Viertelfinale ein, in der Königsklasse gelang überraschend der Einzug ins Achtelfinale. Am heutigen Mittwoch nun trifft der Traditionsverein auf Premier-League-Top-Klub Manchester City. Vor diesem besonderen Duell sprach t-online.de mit Weltmeister Benedikt Höwedes, der lange Zeit selbst für Schalke spielte, viele Jahre sogar als Kapitän des Vereins auflief. 

Höwedes: "Schalke ist angeschlagen"

"Ich habe die letzten Spiele von Schalke alle gesehen", sagt Höwedes, der inzwischen für Lok Moskau in Russland spielt: "Mit City haben sie einen extrem starken Gegner erwischt, was allerdings auch eine Chance sein kann." Doch worin genau sieht er die Chance seiner ehemaligen Teamkollegen?

Höwedes erklärt: "Schalke ist nach dem Bayern- und dem Freiburg-Spiel angeschlagen und hat etwas gutzumachen. Manchester hingegen hat gerade 6:0 gegen Chelsea gewonnen. Vielleicht kommt bei City da der Schlendrian rein, so nach dem Motto: Ach, jetzt geht es doch nur gegen Schalke. Vielleicht verbirgt sich darin eine kleine Chance für Schalke, um zuzustechen."

Ein Erfolg der Schalker gegen den Klub von Star-Trainer Pep Guardiola wäre sicher auch wichtig, um die Stimmung unter den S04-Fans wieder zu verbessern. Ein Sieg "wäre super für den Verein, vor allem, weil es in der Bundesliga bisher eher schlecht läuft", findet auch Höwedes. 

Höwedes erinnert sich an eine ähnliche Situation

Doch auch der Verteidiger, der 2014 mit der deutschen Nationalmannschaft die Weltmeisterschaft in Brasilien gewann, erlebte schwierige Situationen mit seinem Ex-Verein. "2011 wurden wir Pokalsieger und schafften es bis ins Champions-League-Halbfinale", erinnert sich der 30-Jährige: "In der Bundesliga reichte es aber nur zu Platz 14 oder 15. Der Schwerpunkt hatte sich verlagert. In einer ähnlichen Situation ist Schalke aktuell auch." 

Damals war ein gewisser Leroy Sané noch Nachwuchsspieler, inzwischen zählt er mit einem Marktwert von 100 Millionen Euro zu den wertvollsten Spielern dieses Planeten – nur leider läuft er inzwischen nicht mehr für Schalke, sondern für ManCity auf. 

Das Potenzial des DFB-Stars erkannte man in Gelsenkirchen früh, verrät Höwedes: "Dass Leroy ein sensationelles Talent ist, hat man damals auf Schalke sofort gesehen – auch wenn er nicht immer der Eifrigste im Training war. Trotzdem hat er schon ganz jung ziemlich viele Spiele für uns entschieden."


Und weiter: "Alle hatten damals die Hoffnung, dass – wenn er zu einem Trainer wie Pep kommt, der ihm mal Beine macht und ihm auch zeigt, wie er defensiv arbeiten muss –, dass er dann auch ein richtig Großer wird. Leroy hat sich richtig toll entwickelt. Und es ist alles andere als selbstverständlich, dass er in einer Weltklasse-Mannschaft wie in der von Manchester City eine tragende Rolle spielt."

Zumindest als Schalker bleibt nun zu hoffen, dass Sané am Mittwoch sein Talent nicht allzu häufig aufblitzen lässt. Rechnen darf man damit allerdings wohl nicht ...

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