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FC Bayern fliegt aus der Champions League: FC Liverpool zu clever


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Klopp wirft die Bayern raus – Liverpool zu clever

Von t-online, sid, dd

Aktualisiert am 14.03.2019Lesedauer: 3 Min.
Enttäuschte Bayern während der Partie gegen den FC Liverpool.
Enttäuschte Bayern während der Partie gegen den FC Liverpool. (Quelle: Michael Dalder/Reuters-bilder)
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Das Viertelfinale der Champions League wird ohne deutsche Beteiligung stattfinden. Der FC Bayern München verliert das Achtelfinal-Rückspiel gegen den FC Liverpool und ist raus – nach einer bitteren Partie.

Der deutsche Rekordmeister ist ausgeschieden. Für den FC Bayern München endete das Rückspiel im Champions-League-Achtelfinale gegen den FC Liverpool mit einer herben Enttäuschung. 1:3 (1:1) hieß es am Ende gegen die "Reds" von Jürgen Klopp nach dem 0:0 im Hinspiel.

Sadio Mané (26., 84.) und Virgil van Dijk (69.) sorgten für den Erfolg der Gäste, die Bayern konnten nur kurzzeitig durch ein Eigentor von Liverpools Joel Matip (39.) ausgleichen.


"Beide waren lange sehr vorsichtig. Das 1:2 hat uns den Glauben genommen", sagte Mats Hummels am Sky-Mikrofon: "Jürgen Klopp kann gegnerische Stärken aus dem Spiel nehmen. Das hat er heute wieder geschafft. Wir haben heute nicht sauber genug gespielt, um auf diesem Niveau zu vielen klaren Chancen zu kommen."

Kollektivfehler in der Bayern-Abwehr

Erstmals seit 2006 steht damit keine deutsche Mannschaft in der Runde der letzten Acht der Königsklasse. Die Münchner schieden wie vor 38 Jahren gegen die Reds aus und müssen bei der Auslosung des Viertelfinals am Freitag zuschauen. Der nach Sperre zurückgekehrte Reds-Abwehrchef van Dijk erzielte per Kopf den Treffer, von dem sich der FC Bayern nicht mehr erholte.

Auch wegen Neuer, der zum 100. Mal in der Königsklasse spielte, gerieten die Münchner in der 26. Minute in Zugzwang, als Sadio Mane (26.) einen Kollektivfehler des Torwarts und von Rafinha bestrafte und cool einschoss. Der Ex-Schalker Matip brachte den deutschen Rekordmeister per Eigentor wieder ins Spiel, als er eine Flanke von Serge Gnabry ablenkte. Erneut Mane gegen am Ende desolate Bayern machte letztlich alles klar.


Die Bayern kontrollierten vor den Augen von Bundestrainer Joachim Löw nur anfangs das herausragende Offensivtrio der Reds mit Mane, Mo Salah und Roberto Firmino. Im Offensivspiel ließen sie fast über die kompletten 90 Minuten den nötigen Esprit vermissen. Auch James und Torjäger Robert Lewandowski kamen im Alles-oder-Nichts-Spiel nicht entscheidend auf Touren.

Liverpool begann forsch

Wer ein Spektakel gleich mit Anpfiff erwartet hatte, sah sich getäuscht. Die Bayern bemühten sich um eine kontrollierte Offensive, zumal Trainer Kovac ohnehin angekündigt hatte: "Man wird nicht erwarten können, dass wir die Maske abreißen und Holla, die Waldfee nach vorn rennen."

So dauerte es gut zehn Minuten, bis sich für Lewandowski im Zweikampf mit van Dijk die erste Gelegenheit auftat, er gegen den robusten Niederländer aber nicht zum Abschluss kam. Zuvor hatte Thiago (9.) drüber gezielt. Ansonsten war da erstmal wenig Produktives.

Die Reds begannen recht forsch, versuchten den Bayern schon in deren Hälfte Raum und Zeit zu nehmen. Insbesondere setzten sie Rechtsverteidiger Rafinha, den Vertreter des gesperrten Joshua Kimmich, unter Druck. Sie mussten jedoch schon in der 13. Minute ihren Kapitän Jordan Henderson wegen einer Fußverletzung austauschen.

Liverpool wurde immer selbstbewusster

Liverpool, das in dieser Saison bisher alle Auswärtsspiele in der Königsklasse verloren hatte, wurde bei einem Distanzschuss von Firmino (25.) erstmals torgefährlich. Dann aber lief Neuer unnötigerweise aus seinem Tor, nachdem Rafinha nach einem langen Ball von van Dijk im Zweikampf nicht eng genug an Mane heranrückte - das 0:1 war die Folge.

Die Münchner schafften es zumeist nicht, druckvoll nach vorne zu spielen, es fehlte an Tempo im Kombinationsspiel und auch an Mut zum Risiko. Liverpool stattdessen hatte nach der Führung einige der gefürchteten Umschaltaktionen.

Eine Schrecksekunde war kurz nach dem Wechsel der Schuss von Salah (50.), den Neuer aber parierte. Dem Bayern-Spiel mangelte es weiter an echter Überzeugung, manches wirkte regelrecht gehemmt. Die Liverpooler Brust wurde dagegen von Minute zu Minute breiter – die weiteren Tore waren die logische Folge.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur SID
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