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DFB-Pokal: Blamage abgewendet – Stuttgart gewinnt Elfer-Krimi

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DFB-Pokal in Cottbus  

Debakel abgewendet – Stuttgart gewinnt Elfer-Krimi

13.08.2017, 21:22 Uhr | t-online.de, dpa

DFB-Pokal: Blamage abgewendet – Stuttgart gewinnt Elfer-Krimi. Daniel Ginczek (l.) und der VfB Stuttgart mussten lange zittern. (Quelle: Reuters/Hannibal Hanschke)

Daniel Ginczek (l.) und der VfB Stuttgart mussten lange zittern. (Quelle: Hannibal Hanschke/Reuters)

Der VfB Stuttgart hat die Blamage abgewendet. Beim Viertligisten aus Cottbus setzten sich die Schwaben erst im Elfmeterschießen (4:3) durch. Zur Halbzeit lag Stuttgart noch mit 0:2 zurück, profitierte jedoch von einem Eigentor und rettete sich in die Verlängerung.

Dort traf der Cottbuser Marc Stein per Kopf noch die Latte. Nach einer torlosen Verlängerung ging es ins Elfmeterschießen. Dort vergaben Björn Ziegenbein und Benjamin Förster die beiden Elfmeter für Cottbus. Als Abschluss von turbulenten VfB-Wochen mit dem Rauswurf von Jan Schindelmeiser erlebte der neue Sportdirektor Michael Reschke am Sonntag doch noch ein gelungenes Debüt auf der Tribüne.

Energie geht früh in Führung

Die Cottbuser Fabio Viteritti (5. Minute) und Maximilian Zimmer (28.) mit einem Traum-Freistoß überwanden Fußball-Weltmeister Ron Robert Zieler im VfB-Tor und sorgten für die schnelle Führung. Vor 17 516 Zuschauern im Stadion der Freundschaft brachten jedoch Josip Brekalo (49.) und José Matuwila (77.) per Eigentor die Wende. Die Schwaben vermieden damit einen Auftakt-K.o. wie zuletzt 2014, Energie wartet seit 2013 auf den Sprung in die zweite Runde.

Die Heim-Fans beschworen auf Bannern den "Geist von 1997", als die damals drittklassigen Lausitzer erst im Finale mit 0:2 an Stuttgart scheiterten. Und im Stile der Pokalhelden von damals mit ebenso rot-blau-gestreiften Trikots wie vor 20 Jahren legte auch das Team von Coach Claus-Dieter Wollitz los. Mit schnellen Kontern setzte Energie die Stuttgarter früh unter Druck, angesichts zahlreicher Personalprobleme präsentierte sich der Favorit ungeordnet. Mit einem Querpass im eigenen Strafraum legte Stuttgarts Dzenis Burnic die Führung für Cottbus auf, Viteritti brauchte nur noch einzuschieben.

Zieler bei Zimmers Kunstschuss ohne Chance

Vor allem die linke VfB-Abwehrseite hatte Energie als Schwachpunkt ausgemacht. Nicht nur die beiden verletzten Außenverteidiger Emiliano Insua und Ailton fehlten VfB-Coach Hannes Wolf, auch die Neuzugänge Holger Badstuber (gesperrt) und Dennis Aogo standen noch nicht zur Verfügung. Der ebenfalls im Sommer geholte Zieler gab anstelle des bisherigen Stammkeepers Mitch Langerak seine Pflichtspiel-Premiere - war jedoch beim Freistoß von Zimmer unter die Latte zum 2:0 machtlos.

Nach der Pause trat der VfB zielstrebiger auf, der schnelle Lohn: Nach feinem Solo über die linke Seite zirkelte Brekalo den Ball aus 17 Metern ins lange Eck. Energie war der hohe Kraftaufwand langsam anzumerken, immer weiter zog sich der Außenseiter zurück. Zunächst lenkte Matuwila den Ball unglücklich ins eigene Netz, auf der anderen Seite rettete Zieler in höchster Not gegen Mamba (87.).

Und auch in der Verlängerung steckte Cottbus nicht auf, Marc Stein traf per Kopf die Oberkante der Latte. Stuttgart hatte dann jedoch im Elfmeterschießen das glücklichere Ende des Pokal-Krimis für sich.

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