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Wolfsburg zittert sich in die nächste Runde

19.12.2017Lesedauer: 2 Min.
Nürnbergs Edgar Salli (links) im Duell mit Maximilian Arnold (VFL Wolfsburg).
Nürnbergs Edgar Salli (links) im Duell mit Maximilian Arnold (VFL Wolfsburg). (Quelle: imago-images-bilder)
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Es war ein harter Kampf, doch letztlich ist der VfL Wolfsburg seiner Favoritenrolle gerecht geworden und steht in der nächsten Pokal-Runde.

Der VfL Wolfsburg ist trotz einer über weite Strecken schwachen Leistung mit Ach und Krach ins Viertelfinale des DFB-Pokals eingezogen. Felix Uduokhai (96.) und Daniel Didavi (117.) schossen den leicht überlegenen, aber lange Zeit harmlosen Bundesligisten zum schmeichelhaften 2:0 (0:0) n.V. beim kampfstarken Zweitligisten 1. FC Nürnberg, der lange Zeit gut mithalten konnte. Wolfsburg hatte zuletzt auf dem Weg zum Pokalsieg 2015 in der Runde der letzten Acht gestanden. Im Vorjahr waren die Niedersachsen im Achtelfinale an Bayern München gescheitert.

Es dauerte eine gute halbe Stunde, ehe sich die ersten Chancen für eine der beiden Mannschaften ergaben: Erst schoss Eduard Löwen ans Außennetz (30.), kurz darauf verpasste Kevin Möhwald (31.) für den FCN. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Bundesligist das dahinplätschernde Spiel auf seifigem Rasen nach Anlaufschwierigkeiten eigentlich unter seine Kontrolle gebracht. Der Nürnberger Schlussmann Fabian Bredlow blieb aber trotz leichter Wolfsburger Überlegenheit weitgehend beschäftigungslos, was auch an dessen Vorderleuten um Ewerton und Patrick Erras lag.

Grün als starker Casteels-Ersatz

Auch nach dem Seitenwechsel hatten die Nürnberger zunächst die klareren Gelegenheiten gegen meist überlegene, aber auch zunächst weiterhin harmlose Wolfsburger. Die beste Chance des viermaligen Pokalsiegers vereitelte Marcel Tisserand, der einen an Hanno Behrens abgeprallten Ball von der Linie schlug (56.). Anschließend klärte Torhüter Max Grün, der für den angeschlagenen Koen Casteels spielte, großartig bei Schüssen von Edgar Salli und Michadel Ishak (60.).

Wolfsburg wirkte uninspiriert und behäbig - unter anderem, weil Ideengeber Daniel Didavi mehr als eine Stunde lang auf der Bank saß. Yunus Mallis gut gemeinte Versuche, seine Mitspieler in Szene zu setzen, waren wenig durchdacht und nicht zwingend. Die erste Chance für die Gäste ergab sich erst kurz vor der Pause, als ein Schuss von Nany Dimata geblockt wurde (41.).

Doppel-Aluminium-Pech für Nürnberg

Die zweite Gelegenheit für den Pokalsieger von 2015 hatte Mario Gomez (53.), der sich gegen die Nürnberger Abwehr nur selten behaupten konnte, aber in der 68. Minute Pech bei einem Pfostenschuss hatte. Elf Minuten später traf dann der kurz zuvor für Gomez eingewechselte Divock Origi für die Wölfe erneut nur das Aluminium.

Wolfsburg wirkte in der Schlussphase und zu Beginn der Verlängerung entschlossener. Nach einer Vorlage von Josuha Guilavogui traf dann Uduokhai im Nachschuss. Nürnberg ging anschließend die Luft aus. Der ehemalige Nürnberger Didavi machte dann den Deckel drauf.

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