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Ex-Schiri Urs Meier kritisiert Finalentscheidung: "Dafür ist der VAR da"


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Ex-Schiedsrichter Meier kritisiert EM-Final-Entscheidung

Von t-online, Mey

Aktualisiert am 04.08.2022Lesedauer: 1 Min.
Urs Meier: Der ehemalige Schiedsrichter ist heute Fußballkommentator.
Urs Meier: Der ehemalige Schiedsrichter ist heute Fußballkommentator. (Quelle: Martin Hoffmann)
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Eine Szene im EM-Finale sorgte für viel Wirbel. Deutschland hätte wohl einen Elfmeter kriegen müssen. Das sieht auch Ex-Schiri Urs Meier so.

Im EM-Finale der Frauen zwischen Deutschland und England (1:2 n.V.) sorgte eine Szene in der ersten Halbzeit für einen Aufreger. Es lief die 26. Spielminute, als Englands Kapitänin Leah Williamson den Ball mit der Hand vor der Linie stoppte.

Die ukrainische Schiedsrichterin Kateryna Monzul ließ die Situation laufen und zeigte nicht auf den Elfmeterpunkt. Das Video-Schiedsrichtergespann teilte der Schiedsrichterin nicht mit, dass sie sich die Szene noch einmal in der Review-Area anschauen soll.

Das bringt den ehemaligen Schiedsrichter Urs Meier auf die Palme. "Was macht der Arm da oben? Dort hat er nichts zu suchen, damit geht man ein großes Risiko ein. Die Bewegung ist nicht natürlich. Da sind schon ganz andere Penaltys gepfiffen worden als dieser. Genau dafür ist der VAR doch da", sagte Meier der Schweizer Tageszeitung "Blick" und fuhr weiter fort: "Dass es keine Fälle wie Maradonas Hand Gottes oder Thierry Henrys Handspiel gegen Irland mehr gibt.

Das umkämpfte Finale verlor die DFB-Elf mit 1:2 nach Verlängerung. Zunächst brachte Englands Ella Toone die "Three Lions" in Führung (62.), Lina Magull (79.) glich aus. Den entscheidenden Treffer zu Englands erstem Frauen-EM-Titel schoss Chloe Kelly (112.) in der Verlängerung.

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Verwendete Quellen
  • sport1.de: "Wembley-Betrug? Ex-Schiri fassungslos"
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