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Fifa | Sperre nach Kuss-Skandal: Rubiales legt Berufung gegen Urteil ein


Rubiales legt Berufung gegen Fifa-Urteil ein und teilt aus

Von t-online, MEM

31.10.2023Lesedauer: 2 Min.
Luis Rubiales: Er will Berufung gegen das Fifa-Urteil einlegen.Vergrößern des BildesLuis Rubiales: Er will Berufung gegen das Fifa-Urteil einlegen. (Quelle: Mike Egerton/imago images)
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Der frühere spanische Verbandspräsident Luis Rubiales wurde von der Fifa für drei Jahre gesperrt. Grund war der Kuss-Skandal um Jennifer Hermoso. Nun will der Ex-Funktionär dagegen vorgehen.

Er kann es nicht lassen: Der frühere spanische Verbandspräsident Luis Rubiales wurde von der Fifa zuletzt für drei Jahre gesperrt. Hintergrund ist der Kuss-Skandal um Rubiales und die spanische Nationalspielerin Jennifer Hermoso. Doch seine Sperre will Rubiales nicht akzeptieren und kündigte auf der Plattform X (ehemals Twitter) an, in Berufung zu gehen.

Der Spanier schrieb in einem vierseitigen Statement: "Ich werde sogar so weit gehen, den Fall vor das höchste Gericht zu bringen, um sicherzustellen, dass Gerechtigkeit herrscht und die Wahrheit ans Licht kommt."

Rubiales teilt aus

Rubiales hatte Hermoso nach deren Sieg mit der spanischen Nationalmannschaft im WM-Endspiel gegen England bei der Siegerehrung unvermittelt auf den Mund geküsst und dabei ihren Kopf zwischen seinen Händen festgehalten. Daraufhin wurde Rubiales nach einer Welle der Empörung erst provisorisch für 90 Tage von der Fifa suspendiert. Zuletzt wurde das Strafmaß festgelegt.

Laut Fifa hat Rubiales nun zehn Tage Zeit, das Strafmaß und die Sperre anzufechten. In seinem Statement schrieb er zudem: "Es liegt auf der Hand, dass der politische und mediale Lynchmord eine Welle ausgelöst hat, in der bestimmte Institutionen auf bestimmte Weise handeln wollten, ohne die Unschuldsvermutung zu wahren oder allen Parteien die gleichen Möglichkeiten zu geben, um ein faires und verhältnismäßiges Verfahren zu gewährleisten."

Ermittlungsverfahren in Spanien

Rubiales schreibt zudem, dass er die Nachricht über die Fifa-Sperre zuerst aus den Medien erfahren habe, da dies laut ihm so schnell gegangen sei, dass er angeblich nicht einmal seine Mails checken konnte.

Neben der Sperre der Fifa läuft gegen Rubiales in Spanien auch noch ein Ermittlungsverfahren. Ein Richter muss entscheiden, ob der Spanier auf die Anklagebank muss. Es könnte laut "Spiegel" eine Haftstrafe von bis zu vier Jahren für ihn geben, sollte es so weit kommen.

Verwendete Quellen
  • twitter.com: Profil von @LuisRubiales17
  • spiegel.de: "Ehemaliger spanischer Verbandschef Rubiales für drei Jahre suspendiert"
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