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WM 2018: Peru fliegt raus – Mbappé ist Frankreichs Held

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WM 2018: Gruppe C  

Ohne Glanz: Frankreich schießt Peru aus der WM

Von Guido Heisterkamp

21.06.2018, 22:52 Uhr
WM 2018: Peru fliegt raus – Mbappé ist Frankreichs Held. Jubel nach dem Mbappé-Tor: Frankreich feiert den Treffer zum 1:0. (Quelle: dpa/David Vincent)

Jubel nach dem Mbappé-Tor: Frankreich feiert den Treffer zum 1:0. (Quelle: David Vincent/dpa)

Der dritte Achtelfinalist steht fest. Frankreich ist mit dem Sieg gegen Peru in die K.o.-Runde eingezogen. Für die Südamerikaner ist die WM, nach zwei Pleiten in Folge, schon beendet.

Ein Abstauber aus dem Bilderbuch leitete das WM-Aus der Peruaner ein. Ein Schuss vom französischen Stürmer Oliver Giroud wurde so unglücklich abgefälscht, dass er über Torwart Pedro Gallese hinweg Kylian Mbappé genau vor die Füße segelte, der die Kugel nur noch über die Linie schieben musste.

1 : 0
Flagge Heim-Mannschaft
Frankreich
Flagge Auswärts-Mannschaft
Peru

1:0 – Kylian Mbappé (34')

Besondere Vorkommnisse:
Keine.

 

Wie schon beim WM-Auftakt gegen Australien fehlte es den, mit Stars gespickten, Franzosen aber am spielerischen Glanz. Der Mitfavorit spielte erneut sehr ergebnisorientiert und ließ den erwarteten Hurra-Fußball wieder vermissen.

"Wir haben in der zweiten Halbzeit sehr gelitten"

Die Peruaner kämpften mit Leidenschaft, waren vor dem gegnerischen Tor aber wieder nicht klaltschnäuzig genug. Trotz eines erneut spielerisch ansprechenden Auftritts, müssen die Südamerikaner nach der Gruppenphase bereits die Heimreise antreten.

"Wir haben in der zweiten Halbzeit sehr gelitten", bekannte Frankreichs Trainer Didier Deschamps, "Peru hat mit großem Willen gekämpft, wir hatten unsere Probleme. Aber wir sind qualifiziert, das war unser Ziel. Im dritten Spiel ist nun der Gruppensieg das Ziel. Aber zuerst werden wir es genießen, weil wir unsere beiden Spiele gewonnen haben. Das haben nicht alle geschafft."

Perus Coach Ricardo Gareca sprach bei allem Frust über das Aus von einer lehrreichen Erfahrung: "Wir haben alles gegeben. Unsere Erwartungen waren andere, aber ich kann meiner Mannschaft keine Vorwürfe machen. Wir wollen die WM bestmöglich zu Ende bringen. Wir haben sogar das Spiel kontrolliert. Das ist eine nützliche Lektion für uns."

Fernduell ums Achtelfinale

Am Dienstag (ab 16 Uhr im Liveticker bei t-online.de) kommt es in der Gruppe C zwischen Tabellenführer Frankreich (sechs Punkte) und dem Zweiten Dänemark (vier Punkte) zum Duell um den Gruppensieg.

Auch Australien (ein Punkt) kann sich, nach dem Unentschieden gegen die Dänen,  noch Hoffnung aufs Viertelfinale machen. Aber die Socceroos müssen Peru schlagen und sind auf die Mithilfe Frankreichs angewiesen.

So lief das Spiel

Peru startete druckvoll und machte vor allem über die rechte Seite zu Beginn viel Dampf. Frankreich war um Ordnung bemüht, stand zumindest in der Defensve sicher. Die erste ansprechende Torszene hatten die Les Bleus erst nach zehn Minuten durch Antoine Griezmann.

Die Franzosen übernahmen im Anschluss zwar die Kontrolle über das Spiel, bissen sich aber an der peruanischen Abwehr die Zähne aus.Nach einer halben Stunde hatte das Team von Trainer Didier Deschamps dann Glück, als Peru-Kapitän Paolo Guerrero mit einem Schuss aus knapp zehn Metern an Frankreich-Keeper Hugo Lloris scheitert.

Mbappé ist Frankreichs Held

In der 34. Minute klingelt es dann im Kasten der Peruaner. Valdeomar Rodriguez fälscht einen Schuss Oliver Giroud unglücklich ab, der Ball segelt über Torwart Pedro Gallese und genau vor die Füße von Kylian Mbappé, der aus nur noch einschieben muss.

Kurz vor der Pause hatten die Franzosen dann noch die Chance zu erhöhen, aber der aufgerückte Linksverteidiger Lucas scheiterte erst an Gallese und verzog dann deutlich.Zu Beginn der zweiten Hälfte setzten die Peruaner das erste Ausrufezeichen. Pedro Aquino hämmerte aus der Distanz ans Lattenkreuz. 

Frankreich zog sich mit der Führung im Rücken immer mehr zurück und lauerte auf Kontergelegenheiten. Peru konnte aber keine hochkarätigen Torszenen mehr kreieren und scheiterte an der eigenen Offensivschwäche.

Verwendete Quellen:
  • Mit Trainer-Stimmen von dpa

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