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Sieg im Elfer-Drama: Englands Titel-Traum lebt

  • David Digili
Von David Digili

Aktualisiert am 04.07.2018Lesedauer: 3 Min.
Erlösender Jubel: Englands Stars um Harry Kane (li.) und Dele Alli (3. v. li.).
Erlösender Jubel: Englands Stars um Harry Kane (li.) und Dele Alli (3. v. li.). (Quelle: Ricardo Mazalan/ap-bilder)
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In einem echten Krimi gewinnen die "Three Lions" zum ersten Mal in ihrer WM-Geschichte ein Elfmeterschießen. Der Weg dorthin war hart – und schmerzhaft.

Sie waren hoffnungslos unterlegen. Und kämpften doch tapfer gegen die Übermacht im Stadion. Denn im Spartak Stadion von Moskau waren Englands Anhänger klar in der Unterzahl. Und setzten trotzdem immer wieder lautstark zu "God save the Queen" an. Während die Fans der "Cafeteros" jeden englischen Ballbesitz mit einem Pfeifkonzert quittierten. 120 Minuten lang. Am Ende waren aber die Engländer erfolgreich – in einem historischen Spiel. Und es gab zusätzlich die Erkenntnis: Sie können doch Elfmeterschießen.

"Ich bin froh, dass ich der Mannschaft als Torwart so helfen konnte. Das ist unglaublich, aber wir haben verdient gewonnen", sagte Keeper Jordan Pickford. SiegtorschĂĽtze Eric Dier meinte erleichtert: "Ich fĂĽhle mich wirklich klasse. Das letzte Tor zu machen, war wunderbar. Das ist fantastisch, ein groĂźartiger Augenblick."

Die "Three Lions" bestimmten besonders die Anfangsphase eines umkämpften letzten Achtelfinals dieser WM. Die Atmosphäre in der Arena: Angespannt. Explosiv. Auf dem Platz: Immer wieder viele Fouls. Unterbrechungen. Nickligkeiten. Beide Mannschaften schenkten sich nichts. Um jeden Zentimeter wurde hart gekämpft. Spielfluss kam so kaum zustande, die Partie war nur zeitweise temporeich, selten hochklassig – aber ein echter Thriller. Denn immer wieder drohten die Emotionen überzukochen. Schiedsrichter Mark Geiger verlor zunehmend die Kontrolle über das Spiel, verstand es nicht, Ruhe reinzubringen – sie wäre dringend nötig gewesen.

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Stattdessen wurde es von Minute zu Minute hitziger. Der verletzte Kolumbianer James auf der Tribüne litt mit seiner Mannschaft, feuerte sie an. Auf dem Platz aber hatten sich da beide Teams schon längst in eine Treterei verstiegen, die ein guter Unparteiischer schon viel früher deutlich unterbunden hätte. Ständig lag wahlweise ein Engländer oder Kolumbianer am Boden.

Dann auch noch der Elfmeter für die Mannschaft von Trainer Gareth Southgate, der mindestens umstritten war und die Kolumbianer zusätzlich in Rage versetzte. In einem WM-Achtelfinale blieb der Video-Assistent bei einer möglicherweise spielentscheidenden Szene stumm. Kolumbiens später Ausgleich aber ließ das Stadion explodieren – und stellte den Spielverlauf auf den Kopf. Plötzlich stand die Verzweiflung in den Gesichtern der Engländer, die fassungslos in die Verlängerung mussten. Dachten die "Three Lions" schon an ihren Elfer-Fluch? Auf einmal nämlich entfachten Harry Kane und Co. wieder ihren Offensivwirbel – doch Kolumbien hielt weiter dagegen. Dann: Elfmeterschießen. Und ein historischer Sieg.

So lief das Spiel:

England hatte nach zwei Erfolgen zum Auftakt im abschließenden Gruppenspiel gegen Belgien (0:1) nur eine B-Mannschaft aufs Feld geschickt und so den möglichen Gruppensieg vergeben. Southgate wechselte beim Weltmeister von 1966 nun auf gleich neun Positionen und vertraute der Elf, die schon zum Auftakt Tunesien 2:1 geschlagen hatte. Auch Kolumbien hatte in der Vorrunde zweimal gewonnen und musste sich als Erster nur Japan geschlagen geben (1:2).

Es entwickelte sich eine ruppige Partie. Wilmar Barrios hatte GlĂĽck, als er fĂĽr einen KopfstoĂź gegen Jordan Henderson vor einem FreistoĂź nur die Gelbe statt der Roten Karten sah (40.). Die Partie verlor bis zur Halbzeit deutlich an Tempo, das Fehlen von James konnten die Cafeteros nicht kompensieren.

In Führung gingen die "Three Lions" wieder durch Kane, der seinen dritten Strafstoß bei der Endrunde verwandelte. Zuvor war er selbst von Carlos Sanchez gefoult worden. Mit seinem sechsten Treffer in Russland insgesamt schloss er zu Gary Lineker auf, der 1986 als bislang einziger Engländer so oft bei einer WM erfolgreich war.

Hochspannung in der Verlängerung

Anschließend wurde es immer hektischer. Schiedsrichter Mark Geiger aus den USA hatte große Mühe damit, die Gemüter zu beruhigen, wirkte oft überfordert und verteilte viele Gelbe Karten. Die zunächst beste Chance für Kolumbien hatten Juan Cuadrado, der aus guten Position verzog (81.). In der Nachspielzeit traf Uribe nach dem ersten kolumbianischen Ecke per Kopf doch noch zum Ausgleich, Kieran Trippier konnte den Ball nicht mehr von der Linie köpfen. Für Uribe war es das dritte Kopfballtor bei der WM.

In der Verlängerung behielt Kolumbien zunächst die Oberhand und drängte auf die Entscheidung, in der zweiten Hälfte wurde England jedoch deutlich stärker und hatte durch Jamie Vardy (106.) und Danny Rose (112.) noch hochkarätige Chancen.

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  • Melanie Muschong
Von Melanie Muschong
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