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WM 2018 – Belgien schockt Brasilien: "Die erste Halbzeit war fast perfekt"


Belgien schockt Brasilien: "Die erste Halbzeit war fast perfekt"

Von Tobias Ruf

Aktualisiert am 07.07.2018Lesedauer: 3 Min.
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Frust beim Pubic Viewing: Die Fans in Brasilien sind enttäuscht. (Quelle: dpa-bilder)
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Mitfavorit Brasilien erlebt gegen Belgien eine schwarze WM-Nacht. Der Geheimfavorit entzaubert Neymar und Co., Brasilien steht unter Schock. Belgien marschiert ins Halbfinale und feiert sich selbst.

Die Weltmeisterschaft hat ihre nächste große Überraschung. Belgien hat den WM-Mitfavoriten aus Brasilien bezwungen und damit das Halbfinale gegen Frankreich erreicht.

Von der ersten Minute an überzeugten die Belgier mit hohem Einsatz und taktischer Disziplin. Sie ließen die Brasilianer kommen, um dann eiskalt zu kontern und die entsprechenden Nadelstiche zu setzen.

Belgien bringt alles mit, was ein Weltmeister braucht: Thibaut Courtois ist ein sicherer Rückhalt, die Abwehr steht stabil, schaltet schnell um und setzt so die konterstarken Mittelfeldspieler um Superstar Kevin de Bruyne in Szene. Im Sturmzentrum ist Romelu Lukaku nicht nur Verwerter, sondern auch erste Anspielstation im Aufbau. Zudem ist das Team homogen und hungrig auf Erfolg.

Auch im Halbfinale gegen Frankreich ist für die verlustpunktfreie Mannschaft von Trainer Roberto Martinez alles möglich. Wie gegen Brasilien gehen sie als Außenseiter ins Spiel, wie gegen Brasilien könnten am Ende aber wieder die "Roten Teufel" die Nase vorne haben.

Bei Brasilien hingegen herrscht wieder WM-Katerstimmung. Nach dem Debakel 2014 kam es für die Südamerikaner in Russland gar noch schlimmer. Bereits nach dem Viertelfinale ist Schluss, in Brasilien wird sich das Team von Tite viel Kritik anhören dürfen.

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"Ganz Belgien kann stolz sein"

Ganz im Gegenteil zu Belgien-Coach Martinez. Der war nach der Partie begeistert: "Mein Team hat unglaublich hart gearbeitet. Brasilien hat eine unglaublich hohe Qualität. Aber das haben wir nicht akzeptiert sondern voll dagegen gehalten. Wir haben eine fantastische Mannschaft, auf die ganz Belgien stolz sein kann."

Das war auch de Bruyne. "Ich bin stolz. Viele Menschen zuhause haben lange auf diesen Moment gewartet. Die erste Halbzeit war nahezu perfekt. Jetzt wollen wir natürlich auch ins Finale."

Brasiliens Trainer Tite analysiert: "Wir müssen beide Seiten der Medaille sehen. Wir hatten ein tolles Spiel, mit viel Ballbesitz und guten Chancen. Aber Belgien hat die Tore geschossen. Sie waren effektiver. Courtois hat für mich den Unterschied gemacht. Es ist jetzt nicht der Moment, um über die Zukunft nachzudenken."

So lief das Spiel:

Im Duell der besten Offensive gegen die stärkste Defensive der WM übersprangen beide Teams die Abtastphase und suchten den schnellen Weg nach vorne. Für die Belgier probierte es De Bruyne bereits in der zweiten Minute mit einem Distanzschuss, der jedoch knapp am Tor vorbeiflog. Die Defensive der Roten Teufel wirkte jedoch in der Anfangsphase alles andere als sicher. Nach einer Neymar-Ecke hatten die Westeuropäer Glück, dass Thiago Silva nur den Pfosten traf.

Vorne kamen sie immer besser ins Spiel. Ein Schuss von Hazard wurde von Brasiliens Abwehr noch geblockt (9.), dann leisteten die Südamerikaner Schützenhilfe: Fernandinho bugsierte den Ball bei seinem ersten Russland-Einsatz von Beginn an nach einer Ecke von Nacer Chadli mit dem Oberarm ins eigene Tor.

Belgien führt Brasilien vor

Mit der Führung wurden die Belgier sicherer und zeigten bei schnellen Angriffen immer wieder tolle Kombinationen. In der 31. Minute demonstrierte Martínez' Mannschaft eindrucksvoll ihre Konterstärke: Nach einem Eckball der Brasilianer startete Romelu Lukaku ein Solo über den halben Platz, bediente De Bruyne, und dieser traf mit einem satten Rechtsschuss zum 2:0.

Brasilien wirkte geschockt, kam offensiv nur selten gefährlich zum Abschluss. Und wenn, dann war Belgiens Keeper Thibaut Courtois zur Stelle. Einen Distanzschuss von Philippe Coutinho parierte er exzellent (37.). Auf der Gegenseite lenkte Alisson einen Freistoß von De Bruyne über die Latte (41.). Belgien führte den Rekordweltmeister phasenweise vor, hatte zwischendurch sogar Zeit für Kabinettstückchen. Der Vorsprung hätte zur Pause auch größer sein können.

Brasilien wird Elfmeter verwehrt

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild. Brasilien drängte auf den Anschluss. Der eingewechselte Roberto Firminho verpasste eine Hereingabe von Marcelo am Fünfmeterraum nur ganz knapp (51.), dann scheiterte Neymar mit seinem Versuch, einen Elfmeter zu schinden (53.). Drei Minuten später hätte der slowakische Schiedsrichter Milorad Mazic auf den Punkt zeigen können: Vincent Kompany hatte Gabriel Jesus im Strafraum getroffen, doch nachdem die Szene vom Videoassistenten überprüft worden war, entschied sich der Unparteiische gegen einen Elfmeter.

Belgien sorgte nur noch ganz selten für Entlastung. Hazard verzog nach einem Konter knapp (62.), dann gelang dem kurz zuvor eingewechselten Renato Augusto der Anschluss. Eine schöne Lupf-Flanke von Coutinho verwertete er per Kopf (76.). Brasilien drückte aufs Tempo, hatte weitere Gelegenheiten, doch die Belgier brachten den Vorsprung über die Zeit und dürfen sich auf das Halbfinale freuen.

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Verwendete Quellen
  • Mit Material von dpa
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