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Bundesliga: Ex-Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer fordert Handspiel-Reform

Unklare Auslegung  

Ex-Schiedsrichter Kinhöfer fordert Handspiel-Reform

17.02.2019, 08:13 Uhr | t-online.de, dpa

Bundesliga: Ex-Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer fordert Handspiel-Reform. Will die Handspielregel überdenken: Thorsten Kinhöfer. (Quelle: imago images/DeFodi)

Will die Handspielregel überdenken: Thorsten Kinhöfer. (Quelle: DeFodi/imago images)

Was ist Handspiel und was nicht? Diese Frage kann auch anhand der Entscheidungen an diesem Bundesliga-Wochenende nicht wirklich beantwortet werden. Thorsten Kinhöfer hat für das Problem eine Idee.

Der ehemalige Bundesliga-Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer hat sich für eine Reform der Handspiel-Regel im Fußball ausgesprochen. "Die Messlatte, wann Hand Hand ist, muss meiner Meinung nach viel höher gelegt werden", schrieb der 50-Jährige in der "Bild am Sonntag". Es dürfe nur Elfmeter geben, "wenn es wirklich ein klares, bewusstes Handspiel ist". Und nicht, weil der Arm im "Luftkampf vielleicht 40 Zentimeter vom Körper entfernt ist und angeschossen wird".

"Unkonkreter kann die Regel kaum werden"

In den Samstag-Spielen der Bundesliga hatte es mehrere strittige Szenen gegeben. Unter anderem kam es beim Duell zwischen dem VfL Wolfsburg und Mainz 05 zu einem Handelfmeter, mit dem die Mainzer nicht einverstanden waren. Erst nach Eingriff des VAR gab es Strafstoß. Unverständlich für FSV-Sportdirektor Rouven Schröder: "Es war keine Absicht, von daher ist es ein ganz, ganz schmaler Grat und nicht klar genug."
            

       
Im Spiel zwischen Schalke 04 und dem SC Freiburg wurde ein vermeintlicher Handelfmeter von Omar Mascarell nach Eingriff des VAR zurückgenommen. Eine richtige Entscheidung, doch eine wirkliche Linie in allen Partien war nicht zu erkennen. Kinhöfer: "Natürlich ist es eine Definitionsfrage und damit per se schwierig. Aber unkonkreter und unübersichtlicher als derzeit kann die Regel kaum werden."

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