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Kritischer Blick: Adidas-Chef warnt vor "Übersättigung" von Fußball-Fans

Kritischer Blick  

Adidas-Chef warnt vor "Übersättigung" von Fußball-Fans

07.07.2019, 01:02 Uhr | dpa

Kritischer Blick: Adidas-Chef warnt vor "Übersättigung" von Fußball-Fans. Sieht eine Übersättigung des Fußball: Adidas-Boss Kasper Rorsted.

Sieht eine Übersättigung des Fußball: Adidas-Boss Kasper Rorsted. Foto: Daniel Karmann. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Kasper Rorsted, Vorstandsvorsitzender von Adidas, hat vor einer Übersättigung der Fußball-Fans gewarnt. "Ich bin Fußballliebhaber, aber nach einer sehr langen Saison hat man irgendwann einen Punkt erreicht, an dem man sich eine Pause wünscht", sagte Rorsted der "Welt am Sonntag".

So habe er sich das Finale der Nations League nicht angesehen. "Irgendwann ist man übersättigt. Das geht vielen Fußballfans so." Es wäre besser für den Sport, wenn mehr Handball, Biathlon oder Tennis im Fernsehen übertragen würde als Spiele der dritten Fußballliga. "Auch wenn es für unser Geschäft umgekehrt vielleicht sogar besser wäre", meinte der 57-Jährige.

Damit deutsche Vereine bei der Verpflichtung teurer Stars mit der internationalen Konkurrenz aus England und Spanien mithalten können, rät Rorsted zu einer Aufhebung der sogenannten 50+1-Regel. Damit könnten Investoren Mehrheitsbeteiligungen an Fußballclubs erwerben. "Das wäre ein besserer Weg, um einen finanziellen Ausgleich zu schaffen", sagte der Däne.

Der FC Bayern München, bei denen Adidas einer der Großsponsoren ist, leide unter einer schwächeren Bundesliga. "Das hat man in der vergangenen Saison gesehen, die deutschen Clubs haben international deutlich schlechter abgeschnitten als in der Vergangenheit." Deshalb sei es im Interesse von Adidas, dass die Bundesliga so stark wie möglich werde. "Dadurch wird unser Verein auch besser."

Sollte die 50+1-Regel kippen, würde Adidas keinen Fußballclub kaufen. "Wir sind ein Sponsor, kein Fußballverein. Als Firma ist es wichtig zu wissen, was unsere Kernkompetenz ist", sagte Rorsted. Er traue sich nicht zu, einen Fußballverein gut zu führen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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