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Konferenz in Lübeck: Innenminister erwägen härtere Strafen für Gewalt in Stadien

Konferenz in Lübeck  

Innenminister erwägen härtere Strafen für Gewalt in Stadien

06.12.2019, 13:00 Uhr | dpa

Konferenz in Lübeck: Innenminister erwägen härtere Strafen für Gewalt in Stadien. Pyrotechnik im Stadion könnte in Zukunft höhere Strafen nach sich ziehen.

Pyrotechnik im Stadion könnte in Zukunft höhere Strafen nach sich ziehen. Foto: Christian Charisius/dpa. (Quelle: dpa)

Lübeck (dpa) - Die Innenminister von Bund und Ländern wollen entschieden gegen die Gewalt im Fußball vorgehen. Dabei werde auch darüber nachgedacht, das Abbrennen von zugelassener Pyrotechnik in Stadien künftig unter Strafe zu stellen, hieß es nach Abschluss der Innenministerkonferenz in Lübeck.

Auch die Zunahme von Angriffen auf Schiedsrichter im Amateurfußball treffe auf den entschiedenen Widerstand der Minister, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Ressortchef Lorenz Caffier (CDU). Mittlerweile gebe es in den unteren Ligen Spiele, "wo wir mehr Polizisten hinschicken müssen als Zuschauer". Hier wollten die Länder die Entwicklung gemeinsam analysieren. "Wir müssen uns eine Gesamtübersicht besorgen, weil nur mit einer vernünftigen Lagebeurteilung können wir auch über geeignete Maßnahmen reden."

Weil von dem Abbrennen sogenannter Bengalos in den Stadien eine hohe Gefährdung von Unbeteiligten ausgehe, werde erwogen, dies durch eine Anpassung des Sprengstoffgesetzes unter Strafe zu stellen, hieß es. Bislang wird das Entzünden der Bengalos nur als Ordnungswidrigkeit geahndet.

Auch weitere Strafmaßnahmen gegen Gewalttäter im Sport sollen ins Auge gefasst werden. Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl hatte sich beispielsweise für die Verhängung von Fahrverboten gegen Randalierer und Chaoten ausgesprochen und war dabei von seinem nordrhein-westfälischem Kollegen Herbert Reul (beide CDU) unterstützt worden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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