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Corona-Krise: Waldhof fordert neue Abstimmung in 3. Liga

Corona-Krise  

Waldhof fordert neue Abstimmung in 3. Liga

11.05.2020, 13:43 Uhr | dpa

Corona-Krise: Waldhof fordert neue Abstimmung in 3. Liga. Waldhof Mannheim fordert den DFB vor der Entscheidung über einen Neustart der 3.

Waldhof Mannheim fordert den DFB vor der Entscheidung über einen Neustart der 3. Liga zu einem Votum unter den Clubs auf. Foto: Michael Deines/dpa. (Quelle: dpa)

Mannheim (dpa) - Der SV Waldhof Mannheim fordert den Deutschen Fußball-Bund (DFB) vor der Entscheidung über einen Neustart der 3. Liga zu einem Votum unter den Clubs auf.

"Ich habe eine neue Abstimmung beantragt. Ich sehe es nicht ein, dass der DFB die Saison auf Basis eines veralteten Meinungsbildes, aber unter neuen Rahmenbedingungen, Stichwort neutraler Spielort, fortsetzen will", sagte Waldhof-Geschäftsführer Markus Kompp der Deutschen Presse-Agentur.

Die 3. Liga soll am 26. Mai fortgesetzt werden. Neuerdings zieht der DFB dafür auch neutrale Spielorte in Betracht, sollte in bestimmten Stadien aufgrund behördlicher Entscheidungen nicht gespielt werden können. Ende April hatten sich 10 der 20 Drittliga-Clubs für eine Fortsetzung der Saison auch über den 30. Juni hinaus ausgesprochen. "Allein durch die Überlegung, die Spiele möglicherweise an einem neutralen Spielort auszutragen, ergibt sich eine neue Sachlage. Dadurch könnten nochmals Mehrkosten auf die Vereine zukommen, was beispielsweise Unterbringung oder Anreise angeht", sagte Kompp.

Am Montagnachmittag will das DFB-Präsidium den Neustart beschließen, wenn die Politik dies genehmigt. Vor der Wiederaufnahme des Spielbetriebs sollen die Profis zwei Coronavirus-Testreihen absolvieren, die erste vom 10. bis 12. Mai, die zweite vom 12. bis 14. Mai. Beim SV Waldhof konnten bislang keine Tests durchgeführt werden.

"Wir haben noch keinen Hygienebeauftragten, das habe ich dem DFB auch so mitgeteilt. Der DFB möchte uns mit jemandem aus seinem eigenen Netzwerk aushelfen, bislang haben wir aber noch niemanden", sagte Kompp. "Für unseren Mannschaftsarzt wäre das nicht machbar, da er nebenbei eine eigene Praxis betreibt. Geht man davon aus, dass jeder Test ungefähr zehn Minuten dauert, wäre das allein zeitlich für ihn nicht darstellbar."

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