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Nationalmannschaft: Joachim Löw erhält Jobgarantie von DFB-Präsident Keller

"Ändert nichts an unserem Zeitplan"  

Trotz Quali-Pleite: Jobgarantie für Löw

06.04.2021, 10:14 Uhr | sid

Nationalmannschaft: Joachim Löw erhält Jobgarantie von DFB-Präsident Keller. Joachim Löw: Der Bundestrainer bleibt bei der EM im Amt. (Quelle: imago images/Revierfoto)

Joachim Löw: Der Bundestrainer bleibt bei der EM im Amt. (Quelle: Revierfoto/imago images)

Die Diskussionen um den Bundestrainer flammten nach der überraschenden Niederlage gegen Außenseiter Nordmazedonien wieder auf. Jetzt äußerte sich DFB-Präsident Fritz Keller zur Trainer-Personalie.

Joachim Löw muss sein Amt trotz der peinlichen 1:2-Niederlage der deutschen Nationalmannschaft im WM-Qualifikationsspiel gegen Nordmazedonien nicht vorzeitig aufgeben. "Das enttäuschende Spiel ändert nichts an unserem Zeitplan", sagte DFB-Präsident Fritz Keller der "Bild" und betonte: "Jogi Löw und sein Team werden alles analysieren und die richtigen Konsequenzen ziehen, um ein gutes EM-Turnier zu spielen."

Auch von Oliver Bierhoff erhielt Löw Rückendeckung. "Jogi Löw hat die Kompetenz und Erfahrung, die Mannschaft erfolgreich durch diese EM zu führen", sagte der DFB-Direktor, der 61-Jährige sei "hoch motiviert, sein letztes Turnier als Bundestrainer erfolgreich zu gestalten". Anschließend will Löw seinen Posten nach 15 Jahren aufgeben.

Trainersuche: Bierhoff will weitere Gespräche führen

Bei der Nachfolgeregelung will sich der Deutsche Fußball-Bund weiter Zeit lassen. "Mein Plan ist es, dem DFB-Präsidium rund um die EM einen Nachfolger vorzuschlagen", sagte Bierhoff, der mit der Trainerfindung beauftragt ist. Er stehe mit verschiedenen Kandidaten in Kontakt und werde "in den nächsten Wochen" weitere Gespräche führen, ergänzte er.

Löw hatte Anfang März angekündigt, sich nach der Europameisterschaft (11. Juni bis 11. Juli) als Bundestrainer zurückzuziehen. Nach der Niederlage gegen Nordmazedonien waren die Stimmen lauter geworden, die einen sofortigen Rückzug forderten.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur sid

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