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DFB: Basis schriebt wohl Brandbrief an die Führung

"Desolater Zustand"  

Bericht: Brandbrief der Basis an die DFB-Führung

17.04.2021, 11:56 Uhr | dpa

DFB: Basis schriebt wohl Brandbrief an die Führung. DFB-Praesident Fritz Keller bei eine Interview. Landes- und Regionalverbände üben an ihm angeblich massive Kritik. (Quelle: imago images/Eibner)

DFB-Praesident Fritz Keller bei eine Interview. Landes- und Regionalverbände üben an ihm angeblich massive Kritik. (Quelle: Eibner/imago images)

Nach einem Medienbericht ist die Basis des DFB in Aufruhr. In einem Positionspapier einiger regionaler Verbände soll es harsche Kritik an Personen und Organisation geben. Es wird vom "Schaden für den Fußball" gesprochen.

Mehrere Landes- und Regionalverbände bereiten nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" einen Protestbrief an die Spitze des Deutschen Fußball-Bundes vor. Wie die "SZ" berichtet, beklagen die Amateurvertreter in einem Positionspapier, das der Zeitung nach eigenen Angaben vorliegt und das in der kommenden Woche dem DFB-Präsidium zugehen soll, unter anderem den "desolaten" Zustand des Dachverbandes.

"Hausdurchsuchungen und Ermittlungsverfahren gegen DFB-Funktionäre und persönliche Differenzen an der DFB-Spitze schaden nicht nur dem DFB selbst, sondern auch allen Regionalverbänden und Landesverbänden bis hin zu Kreisfußballverbänden und Vereinen. Sie schaden dem Fußball in seiner Gesamtheit", heißt es demnach.

Großer Schaden befürchtet

Eine Zusammenarbeit zwischen DFB-Chef Fritz Keller, Generalsekretär Friedrich Curtius, Schatzmeister Stephan Osnabrügge und Vize-Präsident Rainer Koch sei "in der aktuellen Konstellation undenkbar". Keller und Curtius hatten sich zuletzt nach wochenlangen Streitigkeiten darauf verständigt, den Verband weiter gemeinsam zu führen.

Ein Weiter-so sei undenkbar, jeder Tag mehr werde "nicht nur den Personen selbst, sondern vor allem dem gesamten Fußball in Deutschland massiv schaden", heißt es laut "SZ" in dem Brief. Eine Bestätigung für das geplante Schreiben gab es am Freitagabend nicht.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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