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Hansa Rostock kurz vor Aufstieg: Fans blockieren und feiern auf der A8

Hansa kurz vor Aufstieg  

Im Video: Rostock-Anhänger blockieren und feiern auf der Autobahn

16.05.2021, 12:01 Uhr | dpa

 (Quelle: tv.ingolstadt)
Dämliche Aktion sorgt für Chaos – drastische Maßnahme der Polizei

Hooligans von Hansa Rostock blockieren nach Auswärtssieg in Unterhaching die Autobahn A9 zwischen München und Ingolstadt. Der Verkehr kommt zeitweise komplett zum erliegen. Ein Großaufgebot von mehreren hundert Beamten kann einige der Randalierer bei Ingolstadt aus dem Verkehr ziehen. (Quelle: tv.ingolstadt)

A9: Fans von Hansa Rostock lösen einen Großeinsatz der Polizei aus. (Quelle: tv.ingolstadt)


Durch das 1:0 in Unterhaching ist Hansa Rostock die Rückkehr in die 2. Bundesliga kaum noch zu nehmen. Die in den Münchner Speckgürtel mitgereisten Fans ließen ihre Freude noch auf der Rückfahrt freien Lauf.

Mitgereiste Fans des Drittligisten FC Hansa Rostock haben den wichtigen Auswärtssieg ihres Teams bei der SpVgg Unterhaching auf der A9 bei Ingolstadt gefeiert – und so für ein Verkehrschaos gesorgt. Auf der Rückreise begleiteten am Samstag etwa 30 Fahrzeuge den Mannschaftsbus ihres Teams, wie die Polizei mitteilte. Am Autobahndreieck Hollendau im Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm bremsten die Fans den Verkehr aus und blockierten einige Minuten alle drei Fahrbahnen. Mehrere – auch alkoholisierte – Fans verließen ihre Autos und feierten auf der Fahrbahn, schwenkten Fahnen und zündeten Bengalos.

Hansa Rostock kurz vor Rückkehr in die 2. Bundesliga

Zuvor hatte Hansa mit 1:0 gegen Unterhaching gewonnen – und steht nun kurz vor dem Aufstieg in die 2. Bundesliga. Schließlich konnte ein Großaufgebot der Polizei mit mehr als 200 Einsatzkräften mehrere Fahrzeuge identifizieren und die Beteiligten kontrollieren. Die Beamten stellten die Personalien von 17 Personen fest. Es wurden Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Eingriffe in den Straßenverkehr und Landfriedensbruch eingeleitet. Zudem wurden Verstöße gegen das Waffen- und Sprengstoffgesetz sowie das Infektionsschutz- und das Betäubungsmittelgesetz festgestellt. Nur durch Zufall sei durch die Blockade kein Mensch verletzt worden. Auch Sachschaden sei nicht entstanden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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