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Ballack über DFB-Elf bei der EM 2021: "Reputation steht auf dem Spiel"


Vor dem EM-Start  

Ballack macht DFB-Team Druck: "Reputation steht auf dem Spiel"

11.06.2021, 09:14 Uhr | dpa

Ballack über DFB-Elf bei der EM 2021: "Reputation steht auf dem Spiel" . Fordert Wiedergutmachung: Ex-Nationalspieler Michael Ballack sieht die DFB-Elf bei der EM großem Druck ausgesetzt.  (Quelle: imago images/Jan Huebner)

Fordert Wiedergutmachung: Ex-Nationalspieler Michael Ballack sieht die DFB-Elf bei der EM großem Druck ausgesetzt. (Quelle: Jan Huebner/imago images)

Nach den zuletzt enttäuschenden Leistungen sieht Ex-Nationalspieler Michael Ballack die DFB-Elf bei der EM in der Bringschuld. Beim bevorstehenden Turnier müsse die Löw-Elf nun Wiedergutmachung betreiben.

Der frühere DFB-Kapitän Michael Ballack sieht die Nationalmannschaft bei der Fußball-EM enorm unter Druck. "Wir haben zuletzt enttäuscht. Die Reputation steht auf dem Spiel", sagte der 44-Jährige dem "Sportbuzzer". Ballack verwies auf das Vorrunden-Aus bei der Weltmeisterschaft 2018 und die durchwachsenen Auftritte in den Länderspielen danach. Als "Aushängeschild des deutschen Fußballs" müsse die Auswahl von Bundestrainer Joachim Löw Wiedergutmachung betreiben. "Man ist immer zu einem Turnier gefahren, um mindestens das Halbfinale zu erreichen – da müssen wir wieder hinkommen", sagte Ballack.

"Die Außendarstellung war natürlich katastrophal" 

Die deutsche Mannschaft sei qualitativ gut aufgestellt, habe aber auch noch einige Baustellen. "Um gegen die Topnationen zu bestehen, muss sich einiges verbessern", urteilte der frühere Mittelfeldspieler, der die EM als Experte bei Magenta TV begleitet.

Die seit längerem anhaltenden Querelen im Deutschen Fußball-Bund haben nach Ansicht von Ballack keinen Einfluss auf die Mannschaft. "So viele Berührungspunkte gibt es nicht", sagte der ehemalige Bundesliga-Profi. Den Verband kritisierte Ballack scharf: "Die Außendarstellung war natürlich katastrophal. Es ging um persönliche Befindlichkeiten und Eitelkeiten."

Zuletzt hatten DFB-Präsident Fritz Keller und Geschäftsführer Friedrich Curtius wegen des Dauerstreits ihre Posten geräumt. Ballack verwies auf den anhaltenden "Interessenkonflikt zwischen Amateuren und Profis" beim DFB und mahnte einen respektvollen Umgang an. "Jeder muss merken, dass das eine ohne das andere nicht geht und beide Seiten auch gewisse Verpflichtungen haben", sagte Ballack.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa 

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