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EM 2021: Schewtschenkos Ukrainer siegen knapp gegen Schweden


Verlängerung im EM-Achtelfinale  

Schewtschenkos Ukrainer siegen knapp gegen Schweden

Von Alexander Kohne

29.06.2021, 23:58 Uhr
EM 2021: Schewtschenkos Ukrainer siegen knapp gegen Schweden. Andrij Schewtschenko: Der ehemalige Milan-Star ist mit der Ukraine ins Viertelfinale der EM eingezogen. (Quelle: imago images/Pool via REUTERS/Andy Buchanan)

Andrij Schewtschenko: Der ehemalige Milan-Star ist mit der Ukraine ins Viertelfinale der EM eingezogen. (Quelle: Pool via REUTERS/Andy Buchanan/imago images)

Der Viertelfinal-Gegner der Engländer heißt Ukraine. Das Team setzte sich in einer äußerst engen Partie gegen Schweden durch – und profitiert dabei auch von einem besonderen Trainer.

Der Star ist der Trainer – dieses Motto trifft bei keinem EM-Teilnehmer so zu wie bei der Ukraine. Der ehemalige Weltklassestürmer Andrij Schewtschenko steht dort als Coach deutlich mehr im Fokus als alle seine Spieler. Mit offensiven Forderungen vor dem Turnier sorgte der 44-Jährige zusätzlich für Aufsehen und lag damit offenbar goldrichtig. Denn: Durch ein 2:1 nach Verlängerung gegen Schweden steht sein Team im Viertelfinale der EM.

Dabei wurde besonders in der Halbzeitpause der Verlängerung deutlich, wie gut Schewtschenko die Sprache seiner Spieler spricht: Umringt von seinen Schützlingen legte der Coach eine Ansprache hin, die es in sich hatte.

Er gestikulierte, drehte sich hin und her, sprach laut – verfiel dabei aber nicht in Schreierei. Bei seinen Schützlingen schien diese Art zu verfangen. Sie gewannen dank eines Treffers von Artem Dowbyk in der 121. Minute. Nun geht es im Viertelfinale am Samstag gegen die Engländer (ab 21.00 Uhr im Liveticker von t-online), die sich zuvor 2:0 gegen das deutsche Team durchgesetzt hatten

Stellvertretend für eine intensive Partie: Der Ukrainer Makarenko (l.) im Duell mit Schwedens Robin Quaison. (Quelle: imago images/Pool via REUTERS/Andy Buchanan)Stellvertretend für eine intensive Partie: Der Ukrainer Makarenko (l.) im Duell mit Schwedens Robin Quaison. (Quelle: Pool via REUTERS/Andy Buchanan/imago images)

So lief das Spiel:

Schewtschenko Elf hatte zunächst Vorteile beim Ballbesitz. Die Schweden kamen zwar durch ihr Offensivtrio Emil Forsberg, Dejan Kulusevski und Alexander Isak einige Mal vor das Tor der Ukraine, blieben dabei aber harmlos. Im Gegensatz zum Außenseiter. Als Kapitän Andrej Jarmolenko im Strafraum den Ball von rechts nach links schlenzte, war dort Alexander Sintschenko vollkommen frei und überwand Robin Olsson mit einem strammen Schuss (27.).


Der Gegentreffer wirkte auf die Skandinavier wie ein Weckruf. Angetrieben von dem unermüdlichen Forsberg drängten die Schweden auf den Ausgleich. Und der Leipziger Mittelfeldstratege überwand auch die von den zahlenmäßig überlegenen Fans angefeuerte Defensive der Ukrainer. Kurz vor der Pause bekam Forsberg den Ball vor dem Strafraum und zog beherzt ab. Sein Schuss wurde noch abgefälscht und schlug unhaltbar im Netz ein. Für den 29-Jährigen war es bereits der vierte Turniertreffer.

Die erste Chance nach Wiederanpfiff hatte die Ukraine. Wieder trieb Jarmolenko den Ball auf der rechten Seite nach vorn, legte auf Sergej Sidortschuk vor, der an den Pfosten schoss (55.). Nahezu im Gegenzug schoss auch Forsberg (56.) nach einem Konter mit einem feinen Schlenzer an den Pfosten. Mit zunehmender Spielzeit drängten die Skandinavier die Ukraine immer mehr in die Defensive.

In der 69. Minuten fasste sich erneut der Leipziger ein Herz, doch sein Schuss prallte gegen die Torlatte. Doch bis zum Ende der regulären Spielzeit gelang keinem der beiden Kontrahenten mehr ein Treffer, auch weil bei den meisten Akteuren sichtbar die Kräfte schwanden. Marcus Danielson sah dann in der 98. Minute wegen groben Foulspiels nach Videobeweis Rot. In Überzahl gelang Artjom Dowbik in der Nachspielzeit der Verlängerung der entscheidende Treffer.

Schweden – Ukraine 1:2
Torschützen: Alexander Sintschenko (27.), Emil Forsberg (43.), Artem Dowbyk (120. +1) 

Verwendete Quellen:
  • Eigene Beobachtung
  • Twitter-Account der EURO 2020
  • Mit Material der Nachrichtenagenturen dpa, sid
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen

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