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WM 2022: Turnier in Katar zwingt DFB zu besonderer Maßnahme

Problematische Vorbereitung  

Katar-WM zwingt DFB zu besonderer Maßnahme

14.10.2021, 07:31 Uhr | t-online, BZU

WM 2022: Turnier in Katar zwingt DFB zu besonderer Maßnahme. Thomas Müller (l.) und Joshua Kimmich: Die beiden Bayern-Stars werden vor der WM kein normales Trainingslager haben. (Quelle: imago images/Sven Simon)

Thomas Müller (l.) und Joshua Kimmich: Die beiden Bayern-Stars werden vor der WM kein normales Trainingslager haben. (Quelle: Sven Simon/imago images)

Als erste Nation weltweit hat sich Deutschland für die WM 2022 in Katar qualifiziert. Die Planungen laufen bereits. DFB-Direktor Oliver Bierhoff teilte nun mit, dass es im Wüstenstaat eine Neuerung geben wird.

Normalerweise reist der DFB vor Weltmeisterschaften in Trainingslager, um sich intensiv auf das Turnier vorzubereiten. 2018, 2014 und auch 2010 entschied sich der Tross um Ex-Bundestrainer Joachim Löw dabei für Südtirol. Rund zwei Wochen lang bereitete sich die DFB-Auswahl im kleinen Örtchen Eppan (rund 15.000 Einwohner) auf die Turniere vor. 2022 wird es solch ein Trainingslager nicht geben.

Der Grund dafür liegt im engen Spielplan. Denn am 13. November 2022 (Sonntag) endet der letzte Bundesliga-Spieltag vor der WM. Am 21. November startet das Turnier in Katar bereits. Die acht Tage dazwischen will DFB-Direktor Oliver Bierhoff daher anders nutzen. Dem "Kicker" sagte er: "Wenn, dann kann es nur einen Kurzaufenthalt zur Akklimatisierung geben, für ein eigentliches Trainingslager ist die Zeit zu knapp." Der 53-Jährige plant daher um: "In dieser Zeit werden wir auf jeden Fall ein Testspiel bestreiten."

Des Weiteren muss Bierhoff noch die Frage nach einem WM-Quartier klären. Im Frühjahr 2022 soll spätestens eine Lösung gefunden werden: "Ich war schon vor geraumer Zeit in Katar, um die Gegebenheiten vor Ort in Augenschein zu nehmen, Teammanager Thomas Beheshti ebenfalls. Wir werden in diesem Jahr noch mal nach Katar reisen und uns ein finales Bild machen. Nach der Auslosung im April können wir dann ins Feintuning gehen."

Brasilien ist 736-Mal größer als Katar

Noch ist auch nicht entschieden, in welche Region des Landes es gehen soll: "Einen klaren Trend gibt es noch nicht, zuvor müssen wir noch mehr Informationen einholen. Wir suchen ein Quartier, in dem wir uns wohlfühlen und eine gute Logistik vorfinden. Die Suche ist insofern leichter, weil das Land vergleichsweise klein ist und es anders als in Brasilien keine unterschiedlichen Klimazonen gibt."

Ein Fakt, bei dem Bierhoff richtig liegt. Brasiliens Fläche ist circa 736-Mal größer als die von Katar. Der Wüstenstaat ist halb so groß wie das deutsche Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. Das verkürzt immerhin die Anreisezeiten für die DFB-Auswahl zu den WM-Spielen.

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