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Freiburgs Grifo schie├čt TSG Hoffenheim aus dem Pokal

Von dpa
Aktualisiert am 19.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Freiburgs Torsch├╝tze Vincenzo Grifo (r) jubelt mit Christian G├╝nter ├╝ber das Tor zur 1:0-F├╝hrung gegen Hoffenheim.
Freiburgs Torsch├╝tze Vincenzo Grifo (r) jubelt mit Christian G├╝nter ├╝ber das Tor zur 1:0-F├╝hrung gegen Hoffenheim. (Quelle: Uwe Anspach/dpa./dpa)
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Sinsheim (dpa) - Kunstsch├╝tze Vincenzo Grifo hat die TSG 1899 Hoffenheim aus dem DFB-Pokal geschossen und l├Ąsst den SC Freiburg vom ersten nationalen Titelgewinn tr├Ąumen.

Der 28 Jahre alte Italiener erzielte beim 4:1 (2:0) im Achtelfinale zwei Tore (10. Minute/36./Handelfmeter) und entschied damit fr├╝hzeitig das Baden-W├╝rttemberg-Duell zugunsten der Breisgauer. Vor nur 500 erlaubten Zuschauern machte der TSG ein Eigentor von R├╝ckkehrer Nico Schlotterbeck (53.) nur kurzzeitig Hoffnung. Kevin Schade (55.) und Ermedin Demirovic (67.) trafen zum Endstand. Ein sp├Ąter zweiter Treffer der Hoffenheimer durch Ihlas Bebou wurde wegen Abseits aberkannt.

Bei Hoffenheim misslang das Experiment, St├╝rmer Andrej Kramaric auf der Bank zu lassen, geh├Ârig. Die sonst so offensivstarken Kraichgauer wirkten harmlos und erspielten sich kaum Chancen. Die ganz gro├če Gelegenheit, im nach dem Ausscheiden von Bayern, Dortmund und Leverkusen stark dezimierten Pokal etwas zu gewinnen, hat nun der Sportclub, der bei dem wichtigen Sieg auch von der R├╝ckkehr von Torh├╝ter Mark Flekken und Schlotterbeck profitierte. Das Viertelfinale findet am 1. und 2. M├Ąrz statt.

Grifo setzte das erste Ausrufezeichen

"Wir genie├čen jetzt erst einmal den Abend und dann schauen wir mal, was f├╝r ein Los wir bekommen. Und dann werden wir nat├╝rlich alles, alles, alles Menschenm├Âgliche zu machen, um gegen den n├Ąchste Gegner auch zu gewinnen", sagte Grifo im TV-Sender Sky. Hoffenheims Bebou haderte mit dem Auftritt seiner Mannschaft: "Wir waren in der ersten Halbzeit ein bisschen zu passiv. Die Freiburger haben das einfach gut gemacht."

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In einer von Anfang an temporeichen Partie setzte der italienische Nationalspieler Grifo das erste Ausrufezeichen. Einen sauber vorgetragenen Konter der G├Ąste vollendete er mit einem sehenswerten Schlenzer. Die TSG war in der R├╝ckw├Ąrtsbewegung viel zu langsam. Emotional wurde es nach gut einer halben Stunde, als sich TSG-Coach Sebastian Hoene├č nach einem Foul ein hitziges Wortgefecht mit Freiburgs Profis lieferte.

├ťberaus effiziente Freiburger

Diese konnten sich wenige Augenblicke freuen, nachdem Schlotterbeck den ausgestreckten Arm von Hoffenheims Bebou anschoss - Schiedsrichter Robert Schr├Âder entschied auf Elfmeter, den wiederum Grifo sicher verwandelte. So war die Vorentscheidung schon vor der Pause gefallen. Der abgezockte Grifo stand sinnbildlich f├╝r ├╝beraus effiziente Freiburger. Die wenigen Hoffenheimer Fans forderten mit lauten Rufen eine schnelle Einwechslung von Kramaric.

Der Kroate und St├╝rmer Dabbur kamen dann nach der Pause auch ins Spiel, womit Hoene├č seine urspr├╝ngliche Aufstellung korrigierte. Das half kurzzeitig. Kramaric war direkt an mehreren Szenen beteiligt: Auch das Eigentor von Schlotterbeck, der von der Linie kl├Ąren wollte, leitete er ma├čgeblich mit ein. Doch die Freude ├╝ber den Anschlusstreffer hielt nur kurz, quasi im Gegenzug vollstreckte Schade zum 3:1 und stellte damit den alten Abstand wieder her. Der Treffer von Demirovic brachte endg├╝ltig die Entscheidung.

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