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Ralph Hasenhüttl: 0:9! Southampton-Trainer entschuldigt sich für Debakel


Hasenhüttl nach 0:9-Debakel: "Es war eine Nicht-Performance"


Aktualisiert am 26.10.2019Lesedauer: 2 Min.
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Ralph Hasenhüttl: Der Manager entschuldigte sich für das 0:9-Debakel.Vergrößern des Bildes
Ralph Hasenhüttl: Der Manager entschuldigte sich für das 0:9-Debakel. (Quelle: Sportimage/imago-images-bilder)

Am Ende stand ein desolates Ergebnis. Ralph Hasenhüttls Southampton unterlag im Freitagspiel der Premier League Leicester City mit 0:9. Nach der Partie fand der Coach deutliche Worte – und übernahm die Verantwortung.

Das hätte sich der österreichische Coach des FC Southampton sicher ganz anders vorgestellt. Mit Siegesambitionen gestartet, erlebte das Team von Ex-Leipzig-Trainer Ralph Hasenhüttl einen Horror-Abend.

Hasenhüttl: "Das darf so nicht passieren"

Mit 0:9 gingen die "Saints" im heimischen St. Mary's im wahrsten Sinne des Wortes baden. Bei strömendem Regen lag Southampton gegen das furios aufspielende Leicester City bereits zur Halbzeit mit 0:5 hinten, am Ende verpassten die Gäste nur knapp die Zweistelligkeit.

Es war ein historisches Debakel. Das 0:9 war die höchste Heimpleite in der ersten englischen Liga seit 1888. Schwacher Trost für den Tabellen-18.: Aufgrund einer Roten Karte für Ryan Bertrand (12.) spielte der Hasenhüttl-Klub fast die komplette Spielzeit über in Unterzahl.

Der Trainer selbst wollte den Platzverweis nach der Partie aber nicht als Entschuldigung gelten lassen. "Es wäre einfach zu sagen, dass es an der frühen Roten Karte lag", so der 52-Jährige bei Sky Sports UK. "Aber was danach passiert ist… . Es ist nicht der Moment, um jedes Tor oder die Höhe des Ergebnisses zu analysieren. Was ich sagen kann: Ich übernehme die Verantwortung. Es war eine Nicht-Performance von meiner Mannschaft. Das darf so nicht passieren."


Der Österreicher wirkte merkbar geknickt und niedergeschlagen – und bedankte sich bei denjenigen Fans, die sich das "Desaster" bis Schlusspfiff mit ansahen. "Das Beste, was ich neben der Leistung des Gegners gesehen habe, waren unsere Zuschauer, die im Stadion geblieben sind. Das ist mehr,
als wir verdient haben. Ich entschuldige mich für diesen Auftritt."

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