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EM 2024 | Julian Nagelsmann kritisiert Schiedsrichter: "Keine klare Linie"


Deutschland verpasst Sieg gegen die Schweiz
Nagelsmann kritisiert Schiedsrichter: "Keine klare Linie"

Von t-online, BZU

24.06.2024Lesedauer: 2 Min.
Daniele Orsato: Der italienische Schiedsrichter konnte nicht alle überzeugen.Vergrößern des BildesDaniele Orsato: Der italienische Schiedsrichter konnte nicht alle überzeugen. (Quelle: IMAGO/Jerry Andre)
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Die deutsche Leistung gegen die Schweiz reichte nicht zum Sieg. Doch auch der Schiedsrichter bekam Kritik für seine Leistung ab.

Julian Nagelsmann hat dem Italiener Daniele Orsato "keine klare Linie" attestiert. Der Unparteiische des Deutschland-Spiels gegen die Schweiz stand bei gleich mehreren umstrittenen Szenen im Fokus. Zum Beispiel beim aberkannten Tor Robert Andrichs im ersten Durchgang. Der Treffer wurde zurückgenommen, weil Jamal Musiala einen Schweizer Spieler kurz vor Andrichs Schuss am Bein getroffen hatte.

Video | Füllkrug trifft erneut – so reagiert Nagelsmann
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Quelle: reuters

Nagelsmanns Meinung dazu: "Ich finde, dass man das laufen lassen kann. Der Kontakt kommt klar nach einem kontrollierten Ball. Jamal hat das Bein nicht gestreckt. Ich finde nicht, dass man das abpfeifen muss."

Bundesliga-Schiedsrichter und MagentaTV-Experte Patrick Ittrich widersprach dem Bundestrainer: "Das ist eine korrekte Zurücknahme des Tores. Musiala hat einen relativen klaren Treffer beim Sprunggelenk gelandet." Sein Urteil: "Da gibt es leider keinen Spielraum, weil es ein zu deutlicher Treffer ist."

 
 
 
 
 
 
 

Der frühere Schiedsrichter Lutz Wagner sah es ähnlich. "An dem Pass des Schweizer Spielers ändert das nichts. Aber es ist definitiv ein Kontakt. Er erkennt den Treffer ab, weil für ihn der Kontakt von Musiala am Gegner ausschlaggebend war", sagte er in der ARD. Auch Ex-Schiedsrichter Manuel Gräfe bewertete Orsatos Entscheidung auf der Plattform X als korrekt.

"Wenn man das Tor aberkennt, muss man das auch pfeifen"

Anders sah Gräfe eine Szene im zweiten Durchgang, als der eingewechselte Maximilian Beier im Strafraum umklammert und gehalten wurde. Als der Stürmer der TSG Hoffenheim zu Boden ging, blieb die Pfeife des Schiedsrichters stumm. Auch der Videoschiedsrichter sah nicht die Notwendigkeit für einen Eingriff.

Gräfe sah angesichts der vorherigen Entscheidung einen Strafstoß für die richtige Entscheidung. Auf X schrieb er: "Wenn man das Tor aberkennt, muss man das auch pfeifen oder beides nicht."

Verwendete Quellen
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