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Fifa ermittelt gegen DFB

Von dpa
Aktualisiert am 28.11.2022Lesedauer: 1 Min.
Thomas Müller: Kein Spieler des DFB kam vor der Partie gegen Spanien auf die Pressekonferenz.
Thomas Müller: Kein Spieler des DFB kam vor der Partie gegen Spanien auf die Pressekonferenz. (Quelle: IMAGO/Mutsu Kawamori)
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Zur Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Spanien erschien Bundestrainer Hansi Flick alleine. Das könnte nun Konsequenzen für den DFB haben.

Die Fifa hat nach dem Verstoß des Deutschen Fußball-Bundes gegen die Pressekonferenz-Regeln vor dem WM-Spiel gegen Spanien Ermittlungen aufgenommen. Wie der Weltverband am Montag mitteilte, untersuche die Disziplinarkommission Verstöße gegen Artikel 44 der WM-Regularien sowie mehrere Artikel in den Medien- und Marketingregeln sowie dem für alle 32 WM-Teilnehmer gültigen sogenannten Team-Handbuch.

Hansi Flick tritt allein vor die Presse: "Wollen wir keinem zumuten." (Quelle: Glomex)

Konkreter Hintergrund: Bundestrainer Hansi Flick war am Samstagnachmittag allein zur obligatorischen Pressekonferenz vor dem Gruppenspiel im internationalen Medienzentrum von Doha erschienen. Alle Teams sind allerdings verpflichtet, dass sich vor jedem Spiel neben dem Chefcoach auch ein Spieler vor der Weltpresse äußert.

Keinem Spieler "zuzumuten"

Begründet wurde dieses Vorgehen von Flick mit der aus seiner Sicht langen Anreise vom Teamquartier im Norden Katars in die gut 100 Kilometer entfernte Hauptstadt. Diese sei rund 30 Stunden vor dem Anpfiff keinem der 26 Spieler seines Kaders "zuzumuten", sagte Flick. Man habe stattdessen die Pressekonferenz im DFB-Medienhotel in Al-Shamal direkt neben dem Trainingsplatz abhalten wollen. Dies wurde von der Fifa nicht gestattet.

Mögliche Konsequenz dürfte nun zunächst eine Verwarnung oder eine Geldstrafe für den DFB sein. Die nächste Pressekonferenz in Doha findet für den DFB am Mittwoch am Vortag des letzten und entscheidenden Gruppenspiels gegen Costa Rica statt.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
Hintergrund zum Beitrag

Katar im Fokus: Am WM-Ausrichterland Katar wird viel Kritik geübt, manche Beobachter fordern einen Boykott. t-online berichtet ausführlich, aber kritisch über die Weltmeisterschaft – weil Millionen Fußballfans sich über die Spiele freuen und weil die Missstände in Katar und bei der Fifa beleuchtet werden sollten.

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