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Leader auf dem Abstellgleis? Von wegen!

Von t-online
19.06.2014Lesedauer: 3 Min.
Miroslav Klose (li.) und Bastian Schweinsteiger nach dem letzten WM-Test gegen Armenien.
Miroslav Klose (li.) und Bastian Schweinsteiger nach dem letzten WM-Test gegen Armenien. (Quelle: /dpa-bilder)
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Aus Santo André berichtet Thomas Tamberg

Dabei wĂ€re es dem Duo tausend Mal lieber, sie bei dieser WM endlich auch auf dem Platz zu spĂŒren. Doch wohin mit den beiden Routiniers? Nach der 4:0-Gala gegen Portugal hat Joachim Löw eigentlich keinen Grund seine Startformation zu wechseln. Doch die Betonung liegt auf dem Wörtchen „eigentlich“. Daher ist das Bild Schweinsteigers, das er via Facebook hinaus in die Welt schickt, gar nicht verwunderlich.

Schweinsteigers Botschaft via Facebook

Dort postet er Bilder, die ihn strahlend mit kleinen und großen Fans zeigen. Agiert so ein 102-facher Nationalspieler, der im Auftaktspiel gegen Portugal 90 Minuten auf der Ersatzbank saß und dem bei seinem vermutlich letzten WM-Turnier nur eine Statistenrolle droht? Nein! Denn Schweinsteiger weiß, dass seine Stunde schlagen wird. Sein Schicksal teilt Klose. Und auch wenn der Angreifer gar keinen eigenen Facebook-Account hat, dĂŒrfte seine Stimmung Ă€hnlich gut sein wie die des 29-JĂ€hrigen.

Kein Wunder hat Toni Kroos bei Schweinsteiger keine VerĂ€nderung festgestellt. „Ganz normal, so wie immer“, sagte der Bayern-Profi auf die Frage, wie es seinem Teamkollegen nach einem Spiel auf der Bank geht.

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Kroos: "Wir brauchen den ganzen Kader"

Dabei dĂŒrften die Schlagzeilen in der Heimat wieder einmal ein anderes Bild zeichnen. „Wohin mit Schweinsteiger und Klose?“, „Schweini und Miro auf dem Abstellgleis“ oder „Das Ende einer Ära“: So oder Ă€hnlich dĂŒrften in diesen Tagen die Überschriften lauten. Aber mal Hand aufs Herz! Wie oft haben Sie schon solche Schlagzeilen ĂŒber Schweinsteiger gelesen oder ĂŒber Klose, der angeblich seinen Zenit lĂ€ngst ĂŒberschritten hat. Wie oft musste dieses Duo um die WM bangen? Am Ende sind sie trotzdem mit nach Brasilien gekommen.

Und sie werden auch zum Einsatz kommen. Aus zweierlei GrĂŒnden. Erstens, weil sie ganz einfach die spielerische Klasse haben, um auf sie gĂ€nzlich verzichten zu können. Zweitens, weil alle Beteiligten wissen, dass es bei den vorherrschenden klimatischen Bedingungen in Brasilien unmöglich ist, mit einer ersten Elf bis ins Finale durchzumarschieren und dort auch noch zu bestehen. „Wir brauchen bei diesen Bedingungen den ganzen Kader. Nicht jeder kann im ersten Spiel spielen“, sagte Kroos.

Impulse setzen als Spezialkraft

Trainer Löw hat nicht umsonst vor dem Turnier deutlich darauf hingewiesen, dass es keine erste Elf mehr gebe, sondern eine „erste 14“. Und dass er sogar bereit sei, vermeintlich bessere Spieler zunĂ€chst auf der Bank zu lassen, um im zweiten Drittel des Spiels, wenn die KrĂ€fte beim Gegner nachlassen, wichtige Impulse setzen zu können. „SpezialkrĂ€fte“ nannte Löw diese Spieler.

Wenn Kroos, Philipp Lahm oder Sami Khedira eine Pause brauchen, dann ist Schweinsteiger der erste NachrĂŒcker im Mittelfeld. Vor allem der gerade erst von einem Kreuzbandriss wiedergenesene Khedira dĂŒrfte immer mal wieder eine Pause brauchen. „Eigentlich war geplant, dass er nach 60 oder 70 Minuten rausgeht. Aber dann verletzte sich Mats Hummels, und ich musste umdisponieren", sagte Löw nach dem Portugal-Spiel.

Auf Klose wartet der ganz große Moment

Dass Schweinsteiger mit seiner neuen Rolle nicht umgehen könnte, diese BefĂŒrchtung besteht nicht. Im Gegenteil. Er hörte in jungen Jahren immer genau hin, wenn Spieler wie Michael Ballack oder Oliver Kahn sprachen. Gerade vom Bayern-Keeper hat er gelernt, was es heißt, sein eigenes Ego hinten anzustellen, als dieser bei der WM 2006 hinter Jens Lehmann nur zweite Wahl war und die Degradierung hinnahm wie ein großer Sportsmann. Bei der EM 2012 bemĂ€ngelte Schweinsteiger den mangelnden Teamgeist. Der emotionale Leader, der ohnehin lieber nach innen wirkt, als ĂŒber die Medien seine Befindlichkeiten preiszugeben, wird daher nicht sein eigenes Credo ĂŒber den Haufen schmeißen.

Bei Klose wird es nicht anders sein. Der 36-JĂ€hrige wird vielleicht nicht ganz so oft zum Einsatz kommen wie Schweinsteiger, aber er wird spielen. Die Konkurrenz vorne im Angriff ist grĂ¶ĂŸer und Klose doch eher ein zentraler StĂŒrmer anstatt ein FlĂŒgelflitzer. Der Angreifer wird vor allem dann ganz wichtig, wenn Deutschland einen RĂŒckstand aufholen muss. Gut möglich, dass Klose im Verlauf des Turniers fĂŒr den grĂ¶ĂŸtmöglichen „besonderen Moment“ sorgen wird.

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  • Melanie Muschong
Von Melanie Muschong
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Fußball - Deutschland


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