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BVB und Mats Hummels: Wie geht es weiter?


Das glaubt er doch selbst nicht

  • Florian Wichert
  • Robert Hiersemann
Von Florian Wichert, Robert Hiersemann

24.10.2022Lesedauer: 3 Min.
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Weltklasse oder nur nervig?: Was die t-online-Experten zu Mats Hummels sagen. (Quelle: t-online)
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BVB-Routinier Mats Hummels hatte zuletzt die eigenen Mitspieler scharf kritisiert. Das soll bei einigen Teamkollegen nicht gut angekommen sein. Der Vertrag des Weltmeisters von 2014 läuft im Sommer aus. Sollten die BVB-Bosse trotzdem mit ihm verlängern?

Borussia Dortmund hat am vergangenen Wochenende zwar mit 5:0 gegen den VfB Stuttgart gewonnen, läuft den eigenen sportlichen Ansprüchen aber weiter hinterher. Nach 11 Bundesliga-Spieltagen steht man auf einem schwachen fünften Platz. Und vor allem einem BVB-Spieler gefällt das überhaupt nicht: Mats Hummels.

Hummels hatte zuletzt vermehrt das Auftreten seines Teams öffentlich kritisiert, einige seiner Mannschaftskollegen sollen dieses Verhalten allerdings nicht gut gefunden haben. BVB-Profi Emre Can wurde nach dem Pokalsieg gegen Hannover (2:0) bei Sky deutlich "Jeder ist da anders. Ich mach's lieber intern. Ich würde das lieber alles intern besprechen. Was in die Öffentlichkeit kommt, muss jeder selber wissen für sich." Auch die "Bild" berichtet, dass in der Mannschaft bereits über das Verhalten von Hummels gesprochen werde und die Art und Weise wie der BVB-Verteidiger seine Kritik äußere.

"Mats hat die Punkte benannt, das ist auch Teil seiner Aufgabe, das Recht darf er sich auch rausnehmen", sagte Sportdirektor Sebastian Kehl vor dem Liga-Heimspiel gegen Stuttgart bei Sky. Er stärkt Hummels also den Rücken. Und zumindest gegen den VfB ist es ja nun auch direkt mal deutlich besser gelaufen.

Bisher spielt Hummels selbst eine sehr gute Saison, doch der Vertrag des 33-Jährigen läuft im kommenden Sommer aus. Was zur Frage führt:

Sollte Dortmund dem Querulanten Mats Hummels keinen neuen Vertrag mehr geben?

Ja, Hummels nutzt sich ab

Das Pro von Florian Wichert

Er soll in der Mannschaft weitgehend isoliert sein, die Mitspieler zunehmend nerven und das Team spalten. Klingt übel. Und ist es auch selbst wenn es nicht ganz so dramatisch sein sollte, wie ein "Bild"-Bericht es nahelegt.

Ja, Hummels gehört zu den wenigen Profis, die nicht permanent austauschbare 0815-Statements abgeben. Und die öffentliche Kritik muss eine Mannschaft von einem Führungsspieler auch mal aushalten – insbesondere dann, wenn Hummels seinem Ärger schon intern Luft gemacht hat und lediglich die nächste Warnstufe zündet.

Das scheint allerdings nicht immer der Fall zu sein und sorgt dann dafür, dass Hummels Vertrauen und Rückhalt verspielt.

Hummels wird zum Anführer ohne Volk und ohne Reich, seine Worte nutzen sich ab. Dass Dortmund wegen seiner Kritik gegen Stuttgart gewonnen hat, glaubt er wohl nicht mal selbst.

Sein Vertrag läuft nach dieser Saison aus. Verlängern sollte ihn der BVB nicht. Hummels ist Vizekapitän und einer der Topverdiener, wird aber im Dezember schon 34 und von Jahr zu Jahr noch langsamer. Seit Jahren gelingt es ihm nicht, dem BVB zu Konstanz geschweige denn einem großen Titel zu verhelfen. Sein Platz in der Mannschaft wackelt spätestens seit der Verpflichtung von Nico Schlotterbeck und Niklas Süle. 2023 muss diese Geschichte zu Ende gehen und der BVB mit neuen Leuten nach vorne schauen.

Nein, Hummels kann dem BVB noch viele Jahre helfen

Das Kontra von Robert Hiersemann

Die Bosse von Borussia Dortmund sollten Mats Hummels schnellstmöglich einen neuen Vertrag anbieten. Denn er spielt trotz seiner 33 Jahre eine sehr starke Saison und hilft der sonst jungen Mannschaft zusätzlich mit seiner großen fußballerischen Erfahrung. In der aktuellen Form ist Hummels sogar ein DFB-Kandidat für die Weltmeisterschaft in Katar. So einen Topspieler lässt man doch nicht einfach ziehen.

Und er ist auch kein Querulant. Hummels ist einer von ganz wenigen Spielern in der Bundesliga, die auch mal auf den Tisch hauen, wenn es nicht läuft. Solche Anführer sind gut für jede Mannschaft, auch wenn die anderen Profis sich vielleicht mal auf den Schlips getreten fühlen. Egal! Diese Typen wollen und brauchen wir. Das weiß auch die Chefetage der Dortmunder, sonst würden sie unserem Weltmeister von 2014 in der aktuellen Phase nicht den Rücken stärken.

Und eine einfache Vertragsverlängerung ist eigentlich nicht genug. Der BVB sollte alles dafür tun, um Hummels auch nach seinem Karriereende als Fußballer weiter an den Verein zu binden und ihm eine verantwortungsvolle Aufgabe im Klub übertragen. Er ist intelligent, extrem erfahren und ein internationales Aushängeschild für den deutschen Fußball. Hummels kann dem BVB noch viele Jahre helfen.

Wer hat recht?

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Hintergrund zum Beitrag

Im " Zweikampf der Woche" kommentieren Florian Wichert und Robert Hiersemann wöchentlich ein aktuelles Fußballthema. Sehen Sie das Format auch im Video im Rahmen des neuen Fußball-Talks "Rudi Brückner – Der Talk am Montag" ab 21 Uhr auf Sport 1 oder ab sofort hier in diesem Artikel (oben).

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