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Kieler Woche: Wenn drei Millionen Menschen gleichzeitig müssen

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Segeln - Kieler Woche  

Warten auf den erleichternden Gang

17.06.2012, 09:35 Uhr | t-online.de

Kieler Woche: Wenn drei Millionen Menschen gleichzeitig müssen . Wie bei der EM in Polen, so auch in Kiel: Mobile Toiletten für alle. (Quelle: dpa)

Wie bei der EM in Polen, so auch in Kiel: Mobile Toiletten für alle. (Quelle: dpa)

Anlässlich der traditionellen "Kieler Woche" zieht es schätzungsweise drei Millionen Besucher ans Wasser. Was aber ist, wenn diese drei Millionen selbst Wasser lassen müssen? Schleswig-Holsteins Hauptstadt stellt sich dem menschlichen Bedürfnis mit nur 45 Toilettenstationen, wie die "Kieler Nachrichten" schrieben. Bei diesem Missverhältnis ist das so genannte Wildpinkeln vorprogrammiert.

Das aber sanktioniert die Stadt entsprechend: 75 Euro beim ersten, 100 Euro für jedes weitere Mal. Darauf haben die Mitarbeiter des Ordnungsamts ihre Augen gerichtet. In 14-Stunden-Schichten achten die dienenden Geister der Sanitäranlagen auf die dortige Sauberkeit. Nach jedem zehnten Besucher ist die Brille dran. Nach jedem 50. werde der Boden gereinigt.

Die 18 städtischen Stationen kosten den Kunden nichts

Damit auch der Besucher selbst sauber bleibt, stehen in den 18 mobilen städtischen Pissoirs 10.000 Rollen Klopapier, 100 Feudel, 150 Flaschen Flüssigseife und 30 Klobürsten zum Einsatz bereit. Dort kostet das Erleichtern nichts. Die restlichen 27 privaten Stationen verlangen für den Besuch zwischen 50 Cent und einem Euro - wenn die volle Blase lange genug in der Warteschlange durchgehalten hat.

Je besoffener, desto großzügiger

Und wenn der Segel-Fan anschließend nicht zu arg genervt ist von der Warterei und mit dem Service zufrieden war, landen schonmal zwei Euro auf dem Tellerchen der Klofrau - aber nur, wenn entsprechender Alkoholgenuss der Spendenfreude aufgeholfen habe, wissen sie in Kiel.

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