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Gladbach besiegt Schalke 04: Borussia dreht nach der Pause auf

Spielbericht  

Gladbach dreht nach der Pause mächtig auf

05.03.2017, 07:54 Uhr | t-online.de

Gladbach besiegt Schalke 04: Borussia dreht nach der Pause auf. In Jubelpose: Der Mönchengladbach Fabian Johnson freut sich mit seinem Teamkameraden Patrick Herrmann (links) über einen Treffer gegen den FC Schalke 04. (Quelle: dpa)

In Jubelpose: Der Mönchengladbach Fabian Johnson freut sich mit seinem Teamkameraden Patrick Herrmann (links) über einen Treffer gegen den FC Schalke 04. (Quelle: dpa)

Stück für Stück nähert sich Borussia Mönchengladbach in der Bundesliga den Plätzen, die die Qualifikation für das internationale Geschäft sichern. Das Team vom Niederrhein setzte sich mit 4:2 (1:1) gegen den FC Schalke 04 durch und klettert mit nunmehr 32 Punkten auf Rang acht. Die Schalker (27) treten dagegen auf der Stelle - sie sind weiter Dreizehnter.

Fabian Johnson (28. Minute) hatte die Gastgeber zunächst in Führung gebracht. Nabil Bentaleb glich für die Schalker mit einem Foulelfmeter (38.) wieder aus.

Nach der Pause drehte Mönchengladbach auf. Erneut war Johnson zur Stelle, der eine tolle Kombination der immer stärker werdenden Borussen erfolgreich zum 2:1 (64.) abschloss. Wenig später legte Oscar Wendt (67.) nach. Raffael beseitigte mit 4:1 (76.) die letzten Zweifel am Sieg der Fohlen. Leon Goretzka (83.) konnte nur noch für die Gäste verkürzen.

"Der Trainer hat mir gesagt, ich soll heute mehr vorne reingehen. Das habe ich einfach gemacht", sagte der nicht als Torjäger bekannte Johnson bei Sky: "Es war mit Blick auf die Europa-League-Duelle auch mental wichtig, dass wir die drei Punkte eingefahren haben." Schalke-Kapitän Benedikt Höwedes erklärte: "Wir haben uns stümperhaft in einigen Situationen verhalten und kriegen so drei Kontertore. Jetzt müssen wir gucken, was von unten kommt."

Bereits am kommenden Donnerstag stehen sich beide Teams auf Schalke erneut gegenüber - und zwar auf europäischer Bühne. In der Europa League erwarten die Königsblauen die Borussen zum Achtelfinal-Hinspiel.

Mehr Sicherheit nach Positionswechsel

Vor 54.014 Zuschauern im zum dritten Mal in dieser Saison ausverkauften Borussia-Park begannen die Gastgeber stürmisch. Raffael bot sich nach 30 Sekunden bereits die Chance zur Führung. Vier Tage nach dem ernüchternden Pokal-Aus bei Bayern München (0:3) waren die Schalker in der Anfangsphase unsortiert und agierten übernervös.

Als Trainer Markus Weinzierl nach einer Viertelstunde Holger Badstuber und Matija Nastasic innerhalb der Dreierkette die Plätze tauschen ließ, gewannen die Aktionen der Gäste an Sicherheit. Badstuber spielte nun zentral, Nastasic links.

Die Schalker hatten nun mehr Spielkontrolle, offensiv fiel den Gelsenkirchenern zunächst aber nicht viel ein. Gladbach zog sich zurück und lauerte auf Konter nach Ballgewinnen. Aus dem schnellen Umschaltspiel resultierte auch die Führung.

Überraschender Ausgleich

Johnson nutzte eine präzise Hereingabe von Patrick Herrmann, Kapitän Benedikt Höwedes und Nastasic hatten den Torschützen aus den Augen verloren. Herrmann hatte nach einer halben Stunde den zweiten Treffer auf dem Fuß, war aber zu unentschlossen.

Völlig überraschend kamen die Gäste zum Ausgleich. Weltmeister Christoph Kramer foulte Thilo Kehrer im Gladbacher Strafraum, Bentaleb verwandelte sicher. Gladbach zeigte sich aber nur kurz geschockt. Raffael per Freistoß (40.) und der starke Johnson (42.) verpassten die Pausenführung nur knapp.

Borussia immer druckvoller

Nach dem Wechsel wurde die Partie temporeicher, beide Mannschaften suchten die Entscheidung. Nach einer Flanke von Kehrer köpfte Schalkes Torjäger Guido Burgstaller nur knapp vorbei (47.). Auf der anderen Seite parierte Ralf Fährmann gegen den seit Wochen in überragender Form spielenden Lars Stindl stark (53.).

Die Zweikämpfe wurden immer intensiver, trotz der hohen Belastungen in den vergangenen Wochen wurde um jeden Meter gekämpft - und Stindl scheiterte erneut an Fährmann (62.).

Gladbach wurde nun immer druckvoller. Johnson veredelte ein sehenswertes Zusammenspiel mit Stindl zur erneuten Führung. Wendt sorgte für die Entscheidung. Fährmann verhinderte gegen Raffael einen weiteren Gegentreffer (74.), zwei Minuten später musste er sich dem starken Brasilianer aber geschlagen geben.

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