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Drama bei Schwimm-WM-Athleten: Tote und Verletzte bei Unglück in Nachtklub

Schwimm-WM  

Tote und Verletzte bei Unglück in Nachtklub

27.07.2019, 11:45 Uhr | dpa

 (Quelle: Reuters)
Schwimm-WM: Tote und Verletzte bei Unfall in Nachtklub

Bei einem Unfall in einem Nachtklub nahe des Athletendorfes der Schwimm-Weltmeisterschaft in Südkorea kam es zu einem Unfall. Zwei Menschen verloren durch den Einsturz eines Balkons ihr Leben. Auch einige Schwimmer waren betroffen. (Quelle: t-online.de)

Schwimm-WM: Bei einem Unfall in einem Nachtklub hat es mehrere Tote und Verletzte gegeben. (Quelle: t-online.de)


Mehrere Athleten der Schwimm-WM im südkoreanischen Gwangju feiern zum Ausklang der Wettkämpfe in einem Nachtklub. Doch plötzlich stürzt ein Balkon in den Räumlichkeiten ein. Der Deutsche Schwimm-Verband zeigt sich bestürzt.

Ein tödliches Unglück in einem Nachtklub nahe dem Athletendorf hat die Schwimm-WM im südkoreanischen Gwangju überschattet. Zwei Menschen seien ums Leben gekommen, als in der Nacht zum Samstag eine Besucherplattform eingestürzt sei, berichtete der südkoreanische Rundfunksender KBS.

Sieben Athleten leicht verletzt

17 Menschen seien verletzt worden. Mitglieder der deutschen Nationalmannschaft waren nach Angaben des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) am vorletzten Wettkampftag nicht am Unglücksort. "Wir sind alle zutiefst bestürzt. Unser ganzes Mitgefühl gilt den Verletzten und weiteren Betroffenen", hieß es in einer DSV-Mitteilung.

Nach ersten Angaben des WM-Organisationskomitees wurden sieben Athleten, die sich in dem Klub aufhielten, leicht verletzt. Die meisten Sportler und Sportlerinnen seien nach dem Unglück wieder sicher ins Athletendorf zurückgekehrt. Einer habe aber noch im Krankenhaus bleiben müssen, teilte das OK mit.

Unter der Plattform in dem Klub hätten zum Zeitpunkt des Einsturzes zahlreiche Gäste gestanden, hieß es in Medienberichten. Sie sei etwa 2,50 Meter über dem Boden angebracht gewesen. Der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap zufolge untersucht die Polizei, ob die Einrichtung eventuell illegal erweitert worden sei. Es werde vermutet, dass der Balkon unter der Last zahlreicher Gäste eingebrochen sei.

Unter den Gästen waren auch WM-Teilnehmer aus den USA

"Alles war normal, als es im wahrsten Sinn des Wortes unter unseren Füßen eingestürzt ist", sagte der Kapitän des Wasserball-Teams aus Neuseeland, Matt Small, dem neuseeländischen Sender Radio Sport. Keines der sieben oder acht Mannschaftsmitglieder sei verletzt worden. "Doch jeder von uns ist ein bisschen erschüttert."

Unter den mehr als 350 Gästen des Klubs waren den Berichten zufolge auch WM-Teilnehmer aus den USA, Neuseeland, den Niederlanden, Italien und Brasilien. "Das ist eine schreckliche Tragödie", sagte der Chef der US-Wasserballer, Christopher Ramsey, in einer Erklärung. Spieler und Spielerinnen hätten in dem Klub die Goldmedaille des US-Damenteams gefeiert.


Der Schwimm-Weltverband erklärte: "Die FINA überprüft die Situation sorgfältig und wird alle Maßnahmen einleiten, um die Gesundheitsversorgung sicherzustellen und Hilfe bereitzustellen, wann immer es nötig ist."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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