Sie sind hier: Home > Sport >

WM in Stuttgart: Top-Turnerin Elisabeth Seitz im "zweiten Frühling"

WM in Stuttgart  

Top-Turnerin Elisabeth Seitz im "zweiten Frühling"

07.10.2019, 12:36 Uhr | dpa

WM in Stuttgart: Top-Turnerin Elisabeth Seitz im "zweiten Frühling". Turnerin Elisabeth Seitz zeigt ihr Können am Stufenbarren.

Turnerin Elisabeth Seitz zeigt ihr Können am Stufenbarren. Foto: Christoph Schmidt/dpa. (Quelle: dpa)

Stuttgart (dpa) - Vom kleinen Fan zur "Wettkampfsau": "Sie mag es nicht, wenn ich sie so nenne. Aber Elisabeth ist wirklich sehr wettkampf- und nervenstark. Dazu hat sie eine tolle Ausstrahlung und große Erfahrung", sagt Cheftrainerin Ulla Koch über ihre beste Turnerin Elisabeth Seitz.

Vor zwölf Jahren, als die Turn-WM (2007) letztmalig in Stuttgart stattfand, sei sie als damals 13-jährige "kleine Eli" und Fan in die Schleyer-Halle gelaufen, um ihren Idolen zuzuschauen. Nun ist die 25 Jahre alte gebürtige Heidelbergerin mitten unter den Stars.

"Damit hätten nicht mal meine Trainer damals gerechnet", erzählt Seitz. Für sie sei es ein Traum, bei der Heim-WM an die Geräte zu dürfen. Dass es für sie in ihrer Wahlheimat am ersten Tag mit dem Team-Event so gut lief, freut sie natürlich. Insbesondere, weil letztlich die angepeilte Olympia-Qualifikation mit der Mannschaft heraussprang. Zudem erreichte die deutsche Rekordmeisterin als Zehnte das Mehrkampf-Finale der besten 24 Turnerinnen und geht als Vierte mit dem Topwert von 14,800 Punkten aussichtsreich in den Medaillenkampf am Stufenbarren.

Unter Druck setzt sie sich nicht, auch weil ihr WM-Bronze am Barren aus dem Vorjahr in Doha niemand mehr wegnehmen kann. "Ich mache mich nicht verrückt, weil ich weiß: Ich kann mein Zeug. Man kann schon sagen, ich habe meinen zweiten Frühling." Geradezu beispielhaft ist, wie die in den vergangenen Jahren immer wieder unter Fußproblemen (insgesamt vier Operationen an beiden Füßen) leidende Spitzenathletin sich immer wieder herankämpft, motiviert und pusht. "Meine Füße sind unberechenbar", sagt Seitz und hofft, dass sie weiter aushalten, was ihnen an Sprung, Boden und Balken zugemutet wird.

Die sympathische Turnerin ist sehr mannschaftsdienlich und nutzt nun ihre großen Erfahrungen aus acht WM-Teilnahmen und zwei Olympischen Spielen. Die euphorische und fast überkochende Stimmung in der mit 7500 Fans stets proppevollen Halle spornt sie an statt sie zu verängstigen. "Die Zuschauer sind mit und für uns da. Das ist großartig. Sie geben mir noch mehr Kraft und Motivation." Das wird am Donnerstag im Mehrkampf- und am Samstag im Barren-Finale wieder so sein. "Dann", sagt Seitz entschlossen, "werde ich Vollgas geben."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Mäntel-Highlights und schöne Jacken shoppen
bei MADELEINE
myToysbonprix.deOTTOhappy-size.detchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal