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Verschiebung wegen Corona: Ironman-WM auf Hawaii 2021 im Doppelpack


Verschiebung wegen Corona  

Ironman-WM auf Hawaii 2021 im Doppelpack

15.05.2020, 09:09 Uhr | dpa

Verschiebung wegen Corona: Ironman-WM auf Hawaii 2021 im Doppelpack. Jan Frodeno: Der deutsche Ironman-Weltmeister wird ein weiteres Jahr auf die Titelverteidigung warten müssen. (Quelle: imago images/Belga)

Jan Frodeno: Der deutsche Ironman-Weltmeister wird ein weiteres Jahr auf die Titelverteidigung warten müssen. (Quelle: Belga/imago images)

Der Ironman kann 2020 nicht auf Hawaii stattfinden. Das Triathlon-Rennen gibt es wegen der Corona-Krise im nächsten Jahr doppelt. Schon vor der Entscheidung waren die deutschen Sportler wenig begeistert darüber.

Erstmals seit 2014 wird in diesem Jahr sicher kein deutscher Triathlet Ironman-Weltmeister – denn der Wettkampf ist wegen der Corona-Pandemie auf Februar 2021 verschoben worden. 149 Tage vor dem für 10. Oktober geplanten Start begründeten die Veranstalter die Entscheidung mit den geltenden Richtlinien auf Hawaii und den weltweiten Reisebeschränkungen wegen der Pandemie. "Dadurch ist die Austragung und Durchführung von wettbewerbsfähigen Weltmeisterschaften schwer möglich", hieß es. Geplant wird nun für den 6. Februar 2021. 

Die Begeisterung bei den deutschen Athleten über den Entschluss wird sich in Grenzen halten. Titelverteidiger Jan Frodeno hatte sich erst vor wenigen Tagen kritisch zur damals schon absehbaren Variante mit zwei Weltmeisterschaften in einem Jahr geäußert: "Das macht es irgendwann ein bisschen albern, einen Februar-Weltmeister und einen Oktober-Weltmeister zu haben", sagte der 38 Jahre alte Topstar der Szene der Nachrichtenagentur dpa. Trotz allem Verständnis dafür, einen Wettkampf durchführen zu wollen in Zeiten der Corona-Krise, sagte der dreimalige Weltmeister: "Ich denke, dass eine WM, wenn sie nicht im Oktober stattfinden kann, einfach aussetzen sollte."

Lange: Vorbereitung "beinahe unmöglich"

Seit dem Sieg von Sebastian Kienle 2014 gab es auf Hawaii nach 3,86 Kilometer Schwimmen, 180,2 Kilometer Radfahren und 42,2 Kilometer Laufen nur noch deutsche Gewinner. 2015, 2016 und 2019 gewann Frodeno, dazwischen holte sich Patrick Lange zweimal den ersten Platz. Die Herausforderung für die Ausgabe im Februar nun ist noch größer, prognostizierte der 33-Jährige schon vor ein paar Tagen.

"Sich im kalten europäischen Winter auf ein Hitzerennen vorzubereiten ist beinahe unmöglich", sagte Lange vor Bekanntwerden der Entscheidung der dpa: "Insofern wird sich hier für alle Teilnehmer die Frage stellen, wie man den Körper bestmöglich klimatisch auf die tropischen Bedingungen auf Hawaii vorbereiten kann. Das erfordert ein Umdenken und eine Neustrukturierung des Trainingsplans für das erste Hawaii-Rennen in 2021." Zudem müsste auch die Planung für Hawaii 2021, Teil zwei entsprechend angepasst werden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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