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Schalker B-Elf müht sich zum 4:1 gegen Schweinfurt

Von dpa
Aktualisiert am 03.11.2020Lesedauer: 2 Min.
Die Spieler vom FC Schalke 04 feiern das Tor zur 3:1-Führung gegen den FC Schweinfurt.
Die Spieler vom FC Schalke 04 feiern das Tor zur 3:1-Führung gegen den FC Schweinfurt. (Quelle: Guido Kirchner/dpa./dpa)
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Gelsenkirchen (dpa) - Der FC Schalke 04 kann doch noch gewinnen. Die runderneuerte Mannschaft von Trainer Manuel Baum verschaffte sich mit dem 4:1 (2:1) im nachgeholten DFB-Pokalspiel gegen den bayerischen Regionalligisten 1. FC Schweinfurt zumindest ein lange vermisstes Erfolgserlebnis.

Der Fußball-Bundesligist zog damit als letzter Club in die zweite Runde des Wettbewerbs ein. "Das war ein Pokal-Fight, wie man ihn sich ausmalt", kommentierte Schalke-Coach Manuel Baum beim Pay-TV-Sender Sky. "Wir haben nicht die breiteste Brust, aber wir holen es noch mal auf." Wichtig sei, "dass wir endlich mal gewonnen haben". Schalke-Profi Steven Skrzybski sagte: "Das war eine hartes Stück Arbeit. Alles in allem war es verdient".

Martin Thomann brachte den krassen Außenseiter in der 37. Minute sogar in Führung, ehe Vedad Ibisevic (39.) und Alessandro Schöpf (44.) noch vor der Pause in der leeren Arena für den Vorletzten der Bundesliga trafen. In der Schlussphase parierte Schalkes Keeper Ralf Fährmann (70.) einen Foulelfmeter von Amar Suljic. Erneut Schöpf (81.) und Benito Raman (86.) machten den ersten Pflichtspielsieg seit exakt neun Monaten perfekt.

"Wir sind unfassbar stolz auf das, was wir geleistet haben", sagte Schweinfurt-Trainer Tobias Strobl. Ärgerlich war für ihn nur der schnelle Verlust der Führung: "Das hat ein bisschen weh getan in der Halbzeit."

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Der Tabellen-Vierte der Regionalliga Bayern rechtfertigte seinen Start und ging durch eine feine Einzelleistung von Thomann sogar verdient in Führung. Allerdings konnten der Ex-Herthaner Ibisevic mit seinem ersten Tor für Schalke und Schöpf dem Spiel noch vor der Pause eine Wende geben.

Zwar hatte der Revierclub wesentlich mehr Ballbesitz, konnte wie zuletzt bei der Sieglosserie von 22 Bundesliga-Spielen spielerisch nie überzeugen. Gleichwohl hätte Schöpf (58.) schon früher alles klar machen können, scheiterte aber am stark reagierenden Schweinfurter Torhüter Luis Zwick. Auf der Gegenseite musste Fährmann (70.) noch einen von Suljic getretenen Foulelfmeter parieren, um Schlimmeres zu verhindern. Erst danach sorgten Schöpf, mit seinem zweiten Treffer, und Raman für klare Verhältnisse. "Wir sind froh, dass Ralle den Elfmeter hält", sagte Skrzybski.

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