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WTA: Revolution im Frauen-Tennis – Organisation verkündet Neuausrichtung

Angleichung der Touren  

Revolution im Frauen-Tennis: WTA verkündet Neuausrichtung

02.12.2020, 17:33 Uhr | sid

WTA: Revolution im Frauen-Tennis – Organisation verkündet Neuausrichtung. Angelique Kerber: Die deutsche Tennis-Spielerin will bei den Australian Open an den Start gehen.  (Quelle: imago images/GEPA pictures)

Angelique Kerber: Die deutsche Tennis-Spielerin will bei den Australian Open an den Start gehen. (Quelle: GEPA pictures/imago images)

Frauen-Turniere im Tennis werden künftig analog zur Männertour benannt. Das gab die WTA am Mittwoch bekannt. Mit der Namensgebung solle Fans, Unternehmern und Medien entgegenkommen werden. 

Die Angleichung der Tennis-Touren von Frauen und Männern ist einen großen Schritt weitergekommen. Die Spielerinnenorganisation WTA verkündete am Mittwoch im Zuge einer Neuausrichtung, dass die Frauen-Turniere künftig analog zur Männertour benannt werden. Demnach gibt es neben den vier Grand-Slam-Turnieren fortan WTA-Turniere der 1000er-, 500er-, 250er- und 125er-Kategorie. Bislang wurden Turniere der Profispielerinnen als Premier Mandatory, Premier 5, Premier und International kategorisiert, was oft für Verwirrung gesorgt hatte.

Die Fans befürworteten einen "einheitlichen Ansatz", wie WTA-Präsidentin Micky Lawler sagte: "Wir sehen es am Kartenverkauf bei kombinierten Frauen- und Männerturnieren oder an den Zuschauerzahlen auf gemeinsamen Übertragungsplattformen." Durch die neue Namensgebung der Turniere "soll es WTA-Fans, Unternehmenspartnern und den Medien zu 100 Prozent erleichtert werden, unseren Sport zu betreiben und zu verfolgen."

Die WTA war 1973 auf Initiative der amerikanischen Tennis-Ikone Billie Jean King gegründet worden. Zuletzt hatte es immer mehr Befürworter aus der Szene für die Idee gegeben, WTA und ATP komplett zusammenzulegen. Etwa die beiden Superstars Roger Federer und Rafael Nadal hatten sich angetan gezeigt, auch Deutschlands Frauentennis-Chefin Barbara Rittner sprach sich dafür aus.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur SID

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