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Mit Corona-Sorgen auf die Streif: Nervenprobe f├╝r Alpin-Asse

Von dpa
Aktualisiert am 20.01.2022Lesedauer: 3 Min.
Christian Schwaiger (l), Herren-Bundestrainer des Deutschen Skiverbands (DSV).
Christian Schwaiger (l), Herren-Bundestrainer des Deutschen Skiverbands (DSV). (Quelle: Angelika Warmuth/dpa./dpa)
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Kitzb├╝hel (dpa) - Als w├Ąre die Streif selbst nicht schon Stresstest genug. Die Abfahrt in Kitzb├╝hel ist die ber├╝hmteste der Welt - und eine der gef├╝rchtetsten. Wer den kleinsten Fehler macht, kann b├Âse st├╝rzen.

Etliche Skirennfahrer haben sich beim Speed-Spektakel in Tirol schon verletzt. Die diesj├Ąhrige Ausgabe der Hahnenkammrennen wird f├╝r die Athleten aber nicht nur sportlich eine Nervenprobe. Zwei Wochen vor den Olympischen Winterspielen w├Ąchst angesichts weltweit steigender Corona-Zahlen auch die Sorge vor Ansteckung und positiven Tests. Mehr denn je gilt: Wer zu den Spielen will, muss die Streif gesund ├╝berstehen.

"Corona ist immer ein Riesenthema. Wir k├Ąmpfen jetzt schon zwei Jahre damit, und gef├╝hlt wird es Richtung Olympia immer krasser", sagte Herren-Bundestrainer Christian Schwaiger vor den Abfahrten an diesem Freitag und Sonntag der dpa. "Wenn du jetzt noch positiv getestet wirst, sind die Spiele quasi gelaufen. Das ist nat├╝rlich eine mentale Belastung f├╝r die Sportler, und geht an keinem spurlos vorbei." Die Stimmung sei "schon ged├Ąmpft, das ganze Flair in Kitzb├╝hel anders", best├Ątigte der Routinier im deutschen Team, Romed Baumann.

Die gr├Â├čte Sorge sei, "hier negativ und bei der Einreise nach China dann positiv getestet zu werden", so Schwaiger. "Erstmal in der Bubble anzukommen, ist das Wichtigste." Schlie├člich gilt in China ein h├Âherer Grenzwert, ab dem ein PCR-Test als negativ eingestuft wird, als etwa in Deutschland. Die Sportler k├Ânnten sich bis zu den Spielen (4. bis 20. Februar) aber "nicht alle einsperren. Es geht um wichtige Punkte f├╝r den Weltcup und Startpl├Ątze f├╝r die neue Saison."

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Verzicht auf Streif trotz Corona kein Thema

Auch deshalb sei ein Verzicht auf die prestigetr├Ąchtigen Rennen in ├ľsterreich f├╝r seine Athleten kein Thema gewesen. "Kitzb├╝hel ist im Speedbereich das wichtigste Wochenende im Weltcup", sagte Schwaiger. "Wir versuchen, unseren Kreis so kleinzuhalten, wie es nur geht." Das gilt ohnehin schon f├╝r den ganzen Winter. In den Hotels, in denen oft auch G├Ąste absteigen, die nichts mit den Ski-Events zu tun haben, isoliert sich das deutsche Team so gut es geht, wohnt m├Âglichst in einem eigenen Stockwerk und isst f├╝r sich alleine. "In Wengen war ich nur am Berg oder im Zimmer", sagte Schwaiger r├╝ckblickend auf das aus deutscher Sicht entt├Ąuschende vergangene Wochenende in der Schweiz.

Am Lauberhorn hatte Schwaigers Speed-Riege die Top 15 jeweils geschlossen verpasst und Vizeweltmeister Andreas Sander die zweite Schussfahrt wegen seines j├╝ngsten Formtiefs sogar ausgelassen. Die Erwartungshaltung sei vor den Kitzb├╝hel-Klassikern "etwas ged├Ąmpft", gestand Schwaiger daher. Mut machen ihm aber die deutschen Resultate auf der Streif aus den Vorjahren. Sander und Romed Baumann rasten in den Abfahrten 2021 jeweils in die Top 5, Josef Ferstl gewann 2019 im Super-G. Das d├╝rfte "einen Motivationsschub geben", glaubt Schwaiger.

1000 Zuschauer zugelassen

Die Piste habe sich "hervorragend pr├Ąsentiert - fordernd und richtig cool", sagte Baumann nach dem Training. An die neue Einfahrt in die Traverse, die durch eine Gel├Ąndekorrektur etwas ver├Ąndert wurde, muss er sich erst noch gew├Âhnen. Der Charakter der Strecke habe sich dadurch ver├Ąndert, bedauerte er - genau wie Ferstl. Generell ist Baumann aber "bereit" f├╝r die Streif. "Ich freue mich darauf."

Auch, wenn die Atmosph├Ąre wieder nichts mit der zu tun haben wird, die man ├╝ber Jahre hinweg von Kitzb├╝hel gewohnt war. 50.000 Fans waren teilweise pro Tag dabei - darunter reichlich Prominenz. Anders als bei den Geisterrennen im Vorjahr sind diesmal immerhin 1000 Zuschauer erlaubt - trotz vergleichsweise hoher Sieben-Tage-Inzidenz. Man m├╝sse "ein Zeichen setzen", sagte der Pr├Ąsident des Kitzb├╝heler Skiclubs, Michael Huber, zur Teilzulassung. Das Event sei so etwas wie "nationales Kulturgut." Die gro├če Party oder den VIP-Tempel im Zielraum wird es aber erneut nicht geben. Vorsicht ist das oberste Gebot. Auf der Strecke. Und daneben.

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