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Ski-Ass Stra├čer triumphiert beim Nachtslalom

Von dpa
Aktualisiert am 25.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Feierte den dritten Weltcup-Titel seiner Karriere: Linus Stra├čer.
Feierte den dritten Weltcup-Titel seiner Karriere: Linus Stra├čer. (Quelle: Erwin Scheriau/APA/dpa./dpa)
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Schladming (dpa) - Linus Stra├čer stemmte seine Ski in die Luft und br├╝llte seine Freude in den dunklen Nachthimmel.

"Jaaaa", schallte es durch den Zielraum der Planai, als der 29 Jahre alte Skirennfahrer vom TSV 1860 M├╝nchen beim Weltcup in Schladming triumphierte und sich zum ersten deutschen Sieger des Nacht-Klassikers kr├Ânte. "Es ist einfach geil", sagte Stra├čer nach dem dritten Weltcup-Titel seiner Karriere im BR. Gewonnen hatte er zuvor nur den Slalom in Zagreb im vergangenen Jahr und das City Event 2017 in Stockholm.

Nach zuletzt durchwachsenen Leistungen setzte der Techniker kurz vor Beginn der Olympischen Winterspiele in Peking (4. bis 20. Februar) ein fettes Ausrufezeichen und bescherte dem Deutschen Skiverband den ersten Sieg in dieser Saison. Der lang ersehnte "Knaller", den Bundestrainer Christian Schwaiger zuletzt gefordert hatte, war endlich da.

"Schon ein bisschen ├╝berraschend, aber wir haben einen Ski-Klassiker gewonnen", kommentierte Alpindirektor Wolfgang Maier den famosen Abend f├╝r den Deutschen Skiverband (DSV). "Viele Rennen hat er in der Vergangenheit versemmelt, weil er zu ungest├╝m oder zu wild war", Diesmal sei Stra├čer einfach stabil und konstant von oben bis oben durchgefahren, sagte Maier.

Im ersten Durchgang hatte sich Stra├čer mit Platz f├╝nf eine gute Ausgangsposition f├╝r das Finale der besten 30 verschafft. Als das F├╝hrungsduo Kristoffer Jakobsen und Giuliano Razzoli schlie├člich einf├Ądelte, war dem M├╝nchner der Erfolg kurz vor dem gro├čen Saison-Highlight in China nicht mehr zu nehmen.

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Er habe nur sich, sein Skifahren und seinen Lauf im Kopf gehabt, berichtete Stra├čer anschlie├čend. "Einfach cool", beschrieb der Slalom-Experte seine Gef├╝hlslage. Lediglich drei Hundertstelsekunden betrug der Vorsprung am Ende auf den Norweger Atle Lie Mcgrath. Dritter wurde Manuel Feller aus ├ľsterreich, der sich von Rang 28 auf das Podest vork├Ąmpfte.

Stra├čers sensationeller Sieg ├╝berstrahlte einen sonst entt├Ąuschenden Tag aus deutscher Sicht. Julian Rauchfu├č und Alex Schmid, die ebenfalls in Peking an den Start gehen, schieden ebenso nach Fahrfehlern aus wie Fabian Himmelsbach und Anton Tremmel. David Ketterer kam zwar ins Ziel, war aber zu langsam f├╝r den zweiten Durchgang.

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