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"Kopf wie Ziegelstein“ – Box-Großmaul Fury spottet über Gegner

Von sid, t-online
Aktualisiert am 23.12.2022Lesedauer: 2 Min.
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Typisch Tyson Fury (l.): Vor dem Kampf gegen Dereck Chisora sorgte der Boxer für ordentlich Entertainment. (Quelle: IMAGO/Charlotte Wilson / Offside)
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Ein höherer Favoritenstatus geht kaum: Wenn Box-Superstar Tyson Fury in London gegen Dereck Chisora seine WM-Titel verteidigt, sehen ihn die Buchmacher klar vorne.

Tyson Fury weiß immer ganz genau, was seine Fans von ihm hören wollen. "Er hat einen Kopf wie ein Ziegelstein. Aber ich spiele keine Spielchen, ich werde ihn mit einem Funkenschlag ausknocken", prophezeit der WBC-Weltmeister seinem britischen Landsmann Dereck Chisora.

60.000 Zuschauer im Tottenham-Stadion

Das "Big Ballyhoo" zeigt seine Wirkung. 60.000 Zuschauer werden am Samstag (ab 22.00 Uhr live und exklusiv bei Bild.de) im Stadion von Tottenham Hotspur erwartet, wobei Furys 38 Jahre alter Gegner als krasser Außenseiter gilt. Sollte der Herausforderer tatsächlich als Sieger den Ring verlassen, bekommen Wetter das Elffache ihres Einsatzes zurück.

Dabei kokettiert Fury gern mit seinen ersten körperlichen Problemen nach 14 Jahren als Profiboxer: "Jedes Teil ist schon verbeult." Aber der Engländer, der seinen Körper auch schon mehrfach mit Drogen, Alkohol und radikalen Diäten malträtiert hat, kommt vom Boxen trotz einer dreistelligen Millionensumme auf dem Konto nicht los: "Mein Herz steckt nicht mehr darin, aber ich habe nichts anderes."

Das Warten auf den Mega-Fight

Und so wird der 34-Jährige, der vor sieben Jahren die Karriere von Wladimir Klitschko beendete, nach dem zu erwartenden Pflichtsieg gegen Chisora wohl wieder einmal seinen Rücktritt erklären und ankündigen, sich mehr um seine Frau Paris und die sechs gemeinsamen Kinder zu kümmern. Um dann nach wenigen Monaten erneut festzustellen: "Ohne Boxen geht es abwärts mit mir."

Genau so könnte es in der Tat noch ein einziges Mal kommen. Denn die gesamte Boxwelt wartet auf den ultimativen Kampf zwischen Showman Fury und dem rivalisierenden Weltmeister Alexander Usyk. Dem Ukrainer, der die Gürtel der Verbände WBA, IBF und WBO hält, passte jedoch der Dezember-Termin nicht, nun wird der Fight für 2023 angestrebt.

Suizidgedanken beim Box-Koloss

Falls sich bei Fury zu körperlichen Schwierigkeiten nicht auch noch psychische Probleme gesellen sollten. Denn wenn er nicht im regelmäßigen Training war, geriet er zuletzt mehrfach mental auf die schiefe Bahn, berichtete von Dämonen in seiner Gedankenwelt.

Sogar von Suizidgedanken war die Rede, doch diese Ultima Ratio ist für den Box-Koloss keine Lösung mehr: "Das wird nie weggehen, aber ich habe gelernt, damit zu leben."

Den Kampf zwischen Fury und Chisora sehen Sie live und exklusiv ab 22.00 Uhr bei Bild.de.

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Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur SID
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