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Olympia: Der Ski-Prinz will ältester Olympia-Teilnehmer werden

Olympia  

Der Ski-Prinz will ältester Olympia-Teilnehmer werden

20.02.2018, 06:58 Uhr | dpa

Olympia: Der Ski-Prinz will ältester Olympia-Teilnehmer werden. Hubertus von Hohenlohe will bei den Spielen in Peking 2022 wieder für Mexiko starten.

Hubertus von Hohenlohe will bei den Spielen in Peking 2022 wieder für Mexiko starten. Foto(2017): Michael Kappeler Foto: Michael Kappeler. (Quelle: dpa)

Pyeongchang (dpa) - In Pyeongchang ist Hubertus von Hohenlohe - bekannt auch als ki-Prinz - nur als Zuschauer. In vier Jahren in Peking will der für Mexiko startende Skirennfahrer mit dann 63 Jahren aber nach Möglichkeit noch mal antreten und zum ältesten Olympia-Teilnehmer der Geschichte werden.

"Derzeit fahre ich noch gut Ski, aber es hängt alles davon ab, wie es mit dem Älterwerden wird. Ich muss einfach eine Pille finden, die mich jung hält", sagte von Hohenlohe dem olympischen Informationsdienst in Südkorea. Weil er sich verletzte, misslang die Qualifikation für die Winterspiele 34 Jahre nach seiner Premiere in Sarajevo 1984.

Den Olympia-Altersrekord hält derzeit der Schwede Carl August Kronlund. 1924 war der Curler bei seiner Teilnahme 58 Jahre alt. Von Hohenlohes Pläne scheinen IOC-Präsident Thomas Bach jedenfalls zu gefallen. "Ich habe Herrn Bach vergangenes Jahr bei der Ski-WM in St. Moritz kennen gelernt. Er gab mir einen olympischen Pin und sagte: "Wagen Sie es nicht, einmal nicht zu probieren, sich zu qualifizieren", berichtete von Hohenlohe.

Er hat die Anzüge der mexikanischen Skirennfahrer Sarah Schlepper und Rodolfo Roberto Dickson Sommers entworfen. In Südkorea ist er also wenn auch nicht als Teilnehmer, so doch immerhin als Designer dabei. Der Nachkomme des Adelsgeschlechts Haus Hohenlohe wurde 1959 als Sohn von Alfonso Hohenlohe-Langenburg und Ira von Fürstenberg in Mexiko-Stadt geboren.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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