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Olympia-Viertelfinale: "Sensation für deutsches Eishockey"

Einzug ins Olympia-Viertelfinale  

"Eine Sensation für das deutsche Eishockey"

20.02.2018, 19:43 Uhr | dpa, t-online, lr

Deutschland schafft Eishockey-Überraschung

Jetzt geht's gegen Schweden.

Eishockey-Viertelfinale geschafft: Die deutschen Kufen-Cracks schaffen bei Olympia die Überraschung. (Quelle: t-online.de)


Das deutsche Eishockey-Team feiert den historischen Triumph bei Olympia. Schon am Mittwoch geht es im Viertelfinale gegen Schweden  mit viel Selbstbewusstsein.

Das erste Viertelfinale bei Winterspielen seit 16 Jahren für das deutsche Eishockey feierte die Nationalmannschaft mit Mickie Krause. Laute Ballermann-Musik drang aus der deutschen Kabine nach dem emotionalen 2:1 (1:0, 0:1, 0:0) nach Verlängerung gegen die Schweiz (zum Spielbericht).

Gepusht durch das Siegtor von Yannic Seidenberg nach 26 Sekunden in der Overtime fühlten sich die deutschen Cracks danach sogar stark genug für einen Coup am Mittwoch gegen Weltmeister Schweden (13.10 Uhr MEZ/ZDF und Eurosport). Der Einzug ins Halbfinale wäre der größte Eishockey-Erfolg bei Olympia seit der Bronzemedaille 1976.

Verteidiger erzielt das Siegtor

Verteidiger Christian Ehrhoff sagte: "Da reden viele heute noch drüber, und das ist natürlich etwas, von dem man träumt. Das ist ein Riesensieg für uns. Da ist man schon stolz drauf. Aber ich hoffe natürlich, dass die Reise für uns noch nicht zu Ende ist."

"Das war Werbung für das Eishockey", sagte Kapitän Marcel Goc begeistert, und Stürmerkollege David Wolf sprach gar von einer "Sensation für das deutsche Eishockey", die auch zahlreiche aktuelle und ehemalige deutsche Olympia-Athleten in der Halle bejubelten.

Siegtorschütze Yannic Seidenberg richtete den Blick nach vorn: "Jetzt schauen wir, dass wir morgen irgendwie Schweden schlagen können." Der Münchner war beim deutschen Meister vom Stürmer zum Verteidiger umgeschult worden, schob gegen die Schweiz den Puck aber in Angreifer-Manier ins Tor.

Erfolgsserie unter Sturm geht weiter

Bundestrainer Marco Sturm witzelte: "Jetzt muss schon ein Verteidiger vor dem Tor stehen, damit wir treffen." Tatsächlich tut sich das deutsche Team bei Olympia vor dem gegnerischen Tor bislang schwer. Selbst gegen Schweden in der Vorrunde war Deutschland überlegen, traf aber das Tor nicht und verlor unglücklich 0:1. Am Mittwoch gibt es nun Gelegenheit zur Revanche.

Seit der 39 Jahre alte deutsche NHL-Rekordspieler Sturm das Team 2015 überraschend von Pat Cortina übernahm, geht es mit dem deutschen Eishockey bergauf. Sturm hatte die Mannschaft bereits 2016 und 2017 bei Weltmeisterschaften in die Runde der letzten Acht geführt. Nach dem Erfolg von Pyeongchang ist die Stimmung vor dem Viertelfinale auf dem nächsten Höhepunkt.

Verwendete Quellen:
  • dpa

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