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Olympia 2018: Biathletin Laura Dahlmeier hofft aus Gold-Triple

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Biathlon-Staffel  

Laura Dahlmeier hofft auf das Gold-Triple

21.02.2018, 17:00 Uhr | dpa

Olympia-Vorschau: Deutsche Damen-Staffel im Biathlon ist Top-Favorit (Screenshot: t-online.de)
Deutsche Damen-Staffel im Biathlon ist Top-Favorit

An Dahlmeier und Co. führt kein Weg vorbei.

Olympia-Vorschau: An der deutschen Damen-Staffel im Biathlon führt laut t-online.de-Reporter Tobias Ruf kein Weg vorbei. (Quelle: t-online.de)


Die Aufstellung für die deutsche Damen-Staffel steht. Schlussläuferin Laura Dahlmeier will nach der Pleite mit der Mixed-Staffel ihr drittes Gold gewinnen: "Ich bin heiß", sagte sie vor dem Wettkampf.

Laura Dahlmeier will vor ihrem letzten Rennen in Pyeongchang nicht mehr zurück blicken. "Für uns ist es wichtig, einen Haken dahinter zu machen", sagte die Doppel-Olympiasiegerin zum Mixed-Krimi von Pyeongchang. Schließlich soll es mit der Damen-Staffel (ab 12.15 Uhr MEZ im Liveticker bei t-online.de) besser laufen. "Ich hoffe, dass wir es frühzeitig klären und es nicht noch einmal zu so seiner Situation kommt", sagte die deutsche Schlussläuferin. Und weiter: "Ich bin heiß und werde alles geben."

Olympia 2018: Laura Dahlmeier im Ziel der Mixed-Staffel (Quelle: dpa/Michael Kappeler/dpa-Zentralbild)Laura Dahlmeier winkt im Ziel der Mixed-Staffel - für die Damen-Staffel ist sie zuversichtlich. (Quelle: Michael Kappeler/dpa-Zentralbild/dpa)

Deutschland ist der Top-Favorit

Franziska Preuß, Denise Herrmann und Franziska Hildebrand gehen in die Loipe, Schlussläuferin ist Doppel-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier. Weltmeister Deutschland ist im Rennen über 4x6 km der Top-Favorit.

Die Italienerinnen, die Schwedinnen, die Französinnen und die Norwegerinnen dürften die härtesten Konkurrentinnen sein. Damen-Bundestrainer Gerald Hönig hofft nach dem verpassten Podium im Mixed: "Ich denke schon, dass eher die Reaktion sein wird: Euch zeigen wir es jetzt."

"So eine Staffel ist kein Selbstläufer"

"Alle haben geflucht und irgendwo draufgeschlagen. Weil es uns emotional genauso belastet hat wie die Läufer", verriet Preuß. "Das hat mich persönlich doppelt und dreifach motiviert, zu zeigen, was wir drauf haben", sagte Ex-Langläuferin Herrmann. Und Hildebrand stellte fest: "Für mich war es ein Wachrüttler, dass so eine Staffel kein Selbstläufer ist."

"Irgendwie steckt mir das Rennen noch im Kopf. Ich leide da echt noch mit", sagte Preuß. Vor vier Jahren war die damals 19-Jährige in einer ähnlichen Situation. Als Startläuferin der Damen-Staffel war sie nach gerade einmal 600 Metern gestürzt. Am Schießstand musste sie ihre Waffe reinigen, ehe sie loslegen konnte. Noch während des Schießens liefen ihr Tränen über das Gesicht. Das Rennen war 2014 vorbei, ehe es überhaupt so richtig begonnen hatte. Schlussläuferin Dahlmeier kam dann als Elfte ins Ziel. Kurz vorher war in Sotschi auch noch die Doping-Affäre um Evi Sachenbacher-Stehle publik geworden.

An so einem gebrauchten Tag können Karrieren zerbrechen, doch das Gegenteil war der Fall. Hildebrand und Preuß haben sich in der Weltspitze etabliert, Dahlmeier ist sogar zur siebenmaligen Weltmeisterin, zur Gesamtweltcupsiegerin, zum absoluten Topstar aufgestiegen.

Drittes Olympia-Gold im Visier

Falls alle mitspielen, wird die 24-Jährige am Freitag ihr drittes Olympia-Gold gewinnen. Ein Kunststück, dass Magdalena Neuner etwa nicht geschafft hat. Die Rekordweltmeisterin wurde 2010 für die Damen-Staffel erst gar nicht aufgestellt. Kati Wilhelm, Simone Hauswald, Martina Beck und Andrea Henkel holten in Vancouver Bronze. In den Staffel-Wettbewerben gibt es auch Dramen abseits von Loipe und Schießstand.

Sogar Nachhilfestunden gab es vor dem Finale für die Skijäger: Sprint-Olympiasieger Arnd Peiffer, der am Dienstag klar auf Gold-Kurs am Schießstand Nerven zeigte und dann im Zielsprint um Bronze vom Italiener Dominik Windisch nicht ganz regelkonform abgekocht wurde, diente als Lehrbeispiel. "Wir werden in unserer Besprechung auch noch einmal das Verhalten im Zieleinlauf thematisieren", sagte Hönig. Der Coach forderte "ein bisschen mehr Frechheit und dass wir uns ein bisschen mehr am Rande des Möglichen durch das Reglement bewegen".

Verwendete Quellen:
  • dpa

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